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Jürgen Locadia (r.) wahrt mit Eindhoven die Chance auf das Weiterkommen © Getty Images

Eindhoven - Trotz Unterzahl hält die PSV gegen Atletico Madrid die Null und wahrt die Chance auf das Viertelfinale. Für die Spanier vergibt Superstar Griezmann die größte Chance.

Der spanische Spitzenklub Atletico Madrid hat sich dank seines Abwehrbollwerks eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Viertelfinale der Champions League erarbeitet.

Der Finalist von 2014 kam beim niederländischen Meister PSV Eindhoven zu einem torlosen Unentschieden.

Atlético blieb damit im fünften von sieben Spielen in der Königsklasse ohne Gegentor, vergab in der Schlussphase allerdings in Überzahl den Sieg (DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse).

"Wir haben es versucht, sind viel gelaufen und haben gekämpft, aber es wollte nicht sein. Sie haben in der Defensive einen guten Job gemacht", lobte Atleticos Filipe Luis die Niederländer.

Gelb-Rot für Pereiro

Die PSV, die in der Gruppe ihre Heimspiele gegen Manchester United (2:1), den VfL Wolfsburg (2:0) und ZSKA Moskau (2:1) gewonnen hatte, verlor Angreifer Gaston Pereiro in der 68. Minute mit Gelb-Rot nach wiederholtem Foulspiel(SERVICE: Die Torjäger der Champions League).

Das Team von Coach Philip Cocu geht als Außenseiter ins Rückspiel am 15. März im Estadio Vicente Calderón.

Seit neun Jahren - damals verlor Eindhoven gegen Liverpool - hat kein niederländisches Team mehr die Runde der besten Acht der Champions League erreicht.

Zoet rettet gegen Griezmann

Das Spiel vor 34.948 Zuschauern im Philips-Stadion brauchte eine halbe Stunde Anlauf, ehe Atléticos Antoine Griezman vor Eindhovens Keeper Jeroen Zoet auftauchte, allerdings kam der Franzose etwas zu spät.

Nur zwei Minuten später hatten auch die Gastgeber ihre erste Möglichkeit: Jürgen Locadia, Davy Pröpper und Jetro Willems scheiterten mit ihren Abschlüssen an der tiefstehenden Abwehr der Spanier.

Ohne Top-Torjäger Luuk de Jong, der Ex-Gladbacher fehlte gelbgesperrt, präsentierte sich Eindhoven harmlos, allerdings war auch der Tabellenzweite der Primera División kaum gefährlicher.

Zwar landete der Ball in der 62. Minute im PSV-Tor, doch der Uruguayer Diego Godin hatte sich bei seinem Kopfball deutlich aufgestützt. Trainer Diego Simeone verordnete seiner Elf in den Schlussminuten mehr Offensivdrang, doch auch der eingewechselte Fernando Torres kam nicht mehr entscheidend zum Abschluss.

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