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Zlatan Ibrahimovic traf für PSG zum 1:0 © Getty Images

Der PSG-Superstar löscht eine Misserfolgsserie aus. Kevin Trapp entnervt Chelseas Knipser. Der Hiddink-Nimbus gehört der Vergangenheit an. Die Daten der Champions League.

Paris St. Germain hat sich im Kracher des ersten Champions-League-Achtelfinalabends mit 2:1 gegen den FC Chelsea durchgesetzt und sich damit eine ordentliche Ausgangslage für das Rückspiel in London erarbeitet.

Im Prinzenpark gingen gleich reihenweise Serien zu Ende.

SPORT1 fasst die fünf Top Facts der Partie zusammen.

1.  Ibrahimovic bannt Chelsea-Fluch: Der erfolgsverwöhnte PSG-Superstar hatte noch eine Rechnung offen mit dem FC Chelsea. In seinen bisher drei Champions-League-Spielen gegen die "Blues" stand beim Schweden vorne die Null – nicht einmal eine Torbeteiligung, also ein Assist, stand im Statistikbogen. Dies änderte sich nun durch seinen Freistoßtreffer in der 39. Minute. Damit war "Ibrakadabra" an neun der letzten elf Pflichtspieltore der Pariser direkt beteiligt.

2. Obi Mikel schenkt Trapp Premieren-Gegentor ein: Der Nigerianer in Diensten der Engländer erlebte ein Wechselbad der Gefühle binnen weniger Minuten. Erst fälschte er Ibrahimovic' Freistoß unglücklich zum 0:1 ab, mit dem Halbzeitpfiff durfte er dann nach Vorlage des Ex-Augsburger Abdul Rahman Baba aber sein sechstes Tor im 328. Spiel für Chelsea bejubeln. Es war der erste Gegentreffer für PSG-Keeper Kevin Trapp im heimischen Prinzenpark und erst das zweite überhaupt in der diesjährigen Königsklassen-Saison. Zuvor hatte Trapp nur im Gruppenphasen-Spiel bei Real Madrid Madrid beim 0:1 hinter sich greifen müssen.

© SPORT1

3. Durststrecke für Joker Cavani endet: Der Uruguayer wurde vier Minuten nach seiner Einwechslung mit dem Treffer zum 2:1-Endstand in der 79. Minute zum umjubelten Helden des Abends. In den fünf Königsklassen-Partien zuvor hatte er für PSG nicht getroffen.

4.  Trapp entnervt Torjäger Costa: Jose Mourinho wollte den Spanier fast schon aussortieren, unter Neu-Coach Guus Hiddink erlebt Diego Costa bei Chelsea mit acht Toren in den letzten zehn Spielen dagegen eine regelrechte Leistungsexplosion. Diese Serie konnte er an diesem Abend in Paris nicht ausbauen, was vor allem an Trapp lag. Erst lenkte der Ex-Frankfurter einen Kopfball des Nationalspielers mit einem sensationellen Reflex an die Latte (23.), kurz nach der Halbzeit war der Keeper in einem 1:1-Duell per Fuß zur Stelle.

5. Hiddinks Serie gerissen: Guus Hiddink hat dem unter Jose Mourinho gehörig taumelnden FC Chelsea sichtlich neues Leben eingehaucht. Das war auch beim 1:2 in Paris deutlich zu sehen. Dennoch kassierten die Londoner im 13. Pflichtspiel unter der Regie des Niederländers die erste Niederlage.

Weitere Daten und Fakten zu Benfica Lissabon – Zenit St. Petersburg:

- Zenit St. Petersburg kassierte im fünften Champions-League-Achtelfinalspiel der Vereinsgeschichte die fünfte Niederlage

- Zenits italienischer Nationalspieler Domenico Criscito sah in der 67. im Spiel die Gelbe Karte und wäre  für das Rückspiel so oder so gesperrt gewesen. In der 90. Minute holte er sich nach einem weiteren Foul dann aber sogar noch die Gelb-Rote Karte ab

- St. Petersburg gewann als einziges Team der Gruppenphase die ersten fünf Spiele. Nach dem letztlich unbedeutenden 1:2 zum Abschluss bei Wolfsburgs Achtelfinal-Gegner KAA Gent setzte es für das Team des portugiesischen Trainers Andre Villas-Boas nun die zweite Pleite in Folge

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