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Bayern-Trainer Pep Guardiola ist sich vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Überlegenheit des Gegners im Luftkampf bewusst. Dies sei aber nicht Juves einzige Stärke.

Pep Guardiola ist sich vor dem Achtelfinal-Hinspiel bei Juventus Turin (Di., ab 20.15 Uhr im LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im TICKER, ab 19.50 Uhr Thema im Bitburger Fantalk im TV auf SPORT1) der Gefahr durch die kopfballstarken Spieler bei den Italienern bewusst.

"Wir müssen sehr intelligent attackieren und aufpassen bei Standards. Da sind sie mit ihren vielen großen Spielern vielleicht die beste Mannschaft in Europa. Und bei uns verteidigt der kleine Joshua Kimmich", verglich der Trainer des FC Bayern die Größenunterschiede bei beiden Teams.

Doch die Kopfballstärke sei nicht die einzige Qualität des Gegners, so Guardiola: "Juventus verteidigt auf engstem Raum und kontert sehr schnell. Sie sind auf allen Positionen sehr gut besetzt und extrem erfahren. Sie waren letztes Jahr im Finale und hatten nun eine sehr schwierige Gruppe."

Lahm mit Respekt vor Mandzukic

Die Partie wird dabei für die Bayern-Spieler auch zu einem Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Mitspieler Mario Mandzukic.

"Die Vorfreude ist da. Wir hatten eine super Zeit mit ihm. Er war vor allem in der Triple-Saison ein enorm wichtiger Spieler für uns. Ich freue mich deshalb, ihn wieder zu sehen. Aber der Respekt ist natürlich groß", sagte Kapitän Philipp Lahm.

Arjen Robben versetzte sich indes in die Lage des alten Kollegen. "Ich glaube, das wird für ihn auch ein ganz besonderes Spiel. Ich verstehe schon, dass er alles versuchen wird, um das Spiel für Juve zu gewinnen. Aber wir kennen ihn sehr gut und sind darauf vorbereitet", sagte der Niederländer.

Mandzukic und Khedira von Beginn

Mandzukic wechselte 2014 von den Bayern zu Atletico Madrid und von dort zu Juventus. Bis zuletzt war sein Einsatz aufgrund einer Verletzung offen, doch Juve-Coach Massimo Allegri bestätigte am Montag den Einsatz den Kroaten. "Mario Mandzukic und Sami Khedira haben beide mittrainiert und sind in guter Verfassung. Sie werden beide von Beginn an spielen", kündigte Allegri an.

Zudem machte er den Fans Hoffnung auf den einen oder anderen Treffer: "Ich glaube, es ist unwahrscheinlich, dass das morgige Spiel mit einem 0:0 endet. Ich rechne mit vielen Toren".

Buffon schwärmt von Neuer

Die Aufgabe diese zu verhindern hat Gianluigi Buffon. Der Torwart-Oldie erwartet ein Duell auf Augenhöhe. "Die Bayern waren in den letzten fünf Jahren die dominante Kraft in ihrem Land, so wie wir auch. Es wäre gut für uns, wenn wir mit der Chance aufs Weiterkommen ins Rückspiel gehen könnten", so Buffon.

Sein Pendant Manuel Neuer erhielt ein Sonderlob. "Ich habe in meiner Karriere schon viele großartige Torhüter bewundern können. Neuer ist einer davon und steht in einer Reihe mit Iker Casillas, Petr Cech, Oliver Kahn".

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