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Real Madrid CF v VfL Wolfsburg - UEFA Champions League Quarter Final: Second Leg
Cristiano Ronaldo verpasste die letzten beiden Partien Reals © Getty Images

Um seine Oberschenkel-Blessur in den Griff zu bekommen, nimmt der Real-Star angeblich Hilfe beim Erzrivalen in Anspruch. Dies gefährdet seine EM-Teilnahme.

Cristiano Ronaldo könnte die Europameisterschaft verpassen, sollte er am Mittwoch gegen Manchester City (ab 20.15 Uhr im LIVETICKER) auflaufen.

Der Superstar von Real Madrid konnte wegen einer Oberschenkelverletzung im Halbfinal-Hinspiel der Champions League in Manchester (0:0) nicht auflaufen, auch am Samstag in San Sebastian (1:0) fehlte er. Sein Einsatz im Rückspiel gegen Manchester ist fraglich.

Am Sonntag gab es positive Nachrichten für den Weltstar. Die Königlichen posteten bei Facebook, dass Ronaldo wieder im Mannschaftstraining stehe. Eine Rückkehr gegen City rückt damit näher.

Physio arbeitet für Barca

Um rechtzeitig fit zu werden, nahm Ronaldo sogar eine Stammzellentherapie in Anspruch.

Da der Portugiese das Vertrauen in Reals Ärzte verloren habe und verzweifelt nach Möglichkeiten einer Blitzheilung suche, soll er sich laut der spanischen Zeitung Sport an Physiotherapeut Joaquin Juan gewandt haben. Dieser betreut ausgerechnet Erzrivale FC Barcelona.

Dies rief Portugals Nationalmannschafts-Doktor auf den Plan.

Ausfall bei der EM droht

"Wenn die Diagnose wirklich Muskelfaserriss lautet, liegt die Behandlungszeit zwischen 18 und 21 Tagen - zwölf bis 14 Tage dauert es bis zur vollständigen Heilung, anschließend braucht der Muskel fünf bis sieben Tage zur Erholung", analysierte Dr. Nuno Campos in der Manchester Evening News.

"Sollte er diese Behandlungszeit einhalten, fällt er bis zum 10. Mai aus. Damit würde er sowohl das Spiel gegen City als auch das folgende Ligaspiel gegen Valencia verpassen."

Da Ronaldo aber unbedingt schon am Mittwoch (4. Mai) gegen City auflaufen will, riskiere er eine Verschlimmerung der Blessur. "Das würde seine Teilnahme an der Europameisterschaft gefährden", warnt der Arzt. "Cristiano ist nicht normal, weil er so manche Begrenzung überschreitet, aber hier geht es um eine körperliche Sache."

Die Stammzellentherapie könne die Ausfallzeit zwar verkürzen, sie sei aber kompliziert.

Portugal trifft in der EM-Gruppe F aus Island, Österreich und Ungarn.

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