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Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking kündigt an, auch im Estadio Santiago Bernabeu keine defensive Ausrichtung zu wählen © Getty Images

Die zum Teil martialischen Ankündigungen von Real Madrid für das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstag (ab 20.15 LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) hält Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking für ein Zeichen des Respekts. 

"Wenn Real solche Dinge bedienen muss, um das Publikum hinter sich zu bringen und um uns einschüchtern zu wollen, liegt es daran, dass wir uns viel Respekt erarbeitet haben", sagte Hecking: "Es liegt an uns, dass wir noch größeren Respekt bekommen."

Dabei will der Coach keinesfalls die Marschroute wählen, die Führung zu verwalten: "Wir wollen Fußball spielen. Egal, ob fast 80.000 frenetische Fans Real Madrid nach vorne peitschen."

Carvajal kündigt Krieg an

Zuvor hatte Reals Außenverteidiger Daniel Carvajal angesichts der peinlichen 0:2-Hinspielniederlage getönt: "Am Dienstag gibt es Krieg."

Außerdem beschwörten die Königlichen immer wieder den Mythos Bernabéu mit seinen 80.000 frenetischen Fans. Doch Angst spüre er in seinem Team keine, betonte Hecking: "Wir freuen uns wahnsinnig auf diese Aufgabe. Wir wissen, dass wir für den Verein etwas Historisches schaffen können."

Trotz der guten Ausgangssituation wäre ein Halbfinal-Einzug des deutschen Vizemeisters für den VfL-Trainer nach wie vor eine große Überraschung. "Ich habe schon nach der Auslosung gesagt, dass wir zwei herausragende Tage brauchen, um weiterzukommen", sagte Hecking: "Einen perfekten Tag hatten wir bereits, aber wir brauchen noch einen zweiten."

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