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UEFA Champions League Quarter Final: Bayern Munich v AC Milan
Filippo Inzaghi und Co. liefen in der Allianz Arena mit in Deutschland "illegalen Trikots" auf © Getty Images

Im jahrelangen Rechtsstreit zwischen der Stadt München und dem AC Milan gibt es offenbar einen Durchbruch. Die Italiener erhalten angeblich Geld zurück.

Im langjährigen Rechtsstreit zwischen der Stadt München und dem italienischen Traditionsverein AC Milan bahnt sich eine Einigung an.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung einigten sich beide Seiten darauf, dass die Stadt München die Hälfte der einst erhaltenen Strafe für verbotene Werbung in Höhe von 100.000 Euro an den Klub zurückzahlt.

Milan hatte im April 2007 im Champions-League-Spiel bei Bayern München trotz eines Verbot für einen privaten Anbieter von Sportwetten (bwin) geworben.

Nach dem bayerischen Rechtsverständnis war zu dieser Zeit diese Werbung illegal. Milan lief dennoch mit den Trikots auf und zahlte zwei Jahre später die 100.000 Euro an die Stadtkasse.

Beendet ist der Streit aber bis heute nicht. Da viele Rechtsfragen offen sind, deutet alles auf einen Vergleich hin, demzufolge beide Parteien jeweils die Hälfte übernehmen. Allerdings kann laut SZ bis zum 19. Mai Widerruf eingelegt werden.

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