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Durch seinen verschossenen Elfmeter im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atletico Madrid führt Thomas Müller eine Negativ-Statistik an. Daten zu seinen Elfern.

Wenn man an der ersten Hälfte des FC Bayern im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atletico Madrid eine Sache kritisieren kann, dann wieder einmal die Chancenverwertung.

Die größte vergab Thomas Müller. Der zweitbeste Torschütze der Münchner in der laufenden Saison scheiterte in der 35. Minute vom Elfmeterpunkt an Atleticos Torwart Jan Oblak.

Als einziger Spieler in dieser Königsklassen-Saison vergab Müller damit schon zwei Elfmeter. Bayern hat in den letzten drei Spielzeiten insgesamt vier Strafstöße vergeben und damit mehr als jedes andere Team.

Der deutsche Nationalspieler weist 2015/16 nicht gerade eine überragende Bilanz vom Punkt auf. Vier seiner letzten acht Versuche landeten nicht im Ziel. Insgesamt trat er elf Mal an.

Von Teamkollege Manuel Neuer erhielt Müller dennoch Zuspruch. "Thomas Müller ist ein sicherer Schütze. Er hat schon so viele Elfmeter für uns verwandelt, da gibt es überhaupt keinen Vorwurf von uns", versuchte Neuer ihn aufzumuntern.

Huntelaar lästert über "Zeugwarte" Torres und Müller

In der zweiten Halbzeit gesellte sich auch Fernando Torres zu den Fehlschützen. Ebenso wie Oblak ahnte Bayern-Keeper Neuer die richtige Ecke.

Nach Torres' Fehlschuss setzte Klaas-Jan Huntelaar folgenden Tweet ab, mit dem er sich selbst ein wenig auf den Arm nahm:

Der Niederländer im Trikot des FC Schalke 04 ist selbst nicht als der sicherste Elfmeterschütze bekannt.

Im Anschluss an seinen siebten vergebenen Strafstoß in der Bundesliga gegen Leverkusen sprach Trainer Andre Breitenreiter Huntelaar ein Elfmeter-Verbot aus und sagte: "Mittlerweile ist die Quote so, als ob unser Zeugwart schießen würde. Da gehen wir keine Kompromisse mehr ein."

Nun bezeichnete Huntelaar Müller und Torres als Zeugwarte.

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