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FC Bayern Muenchen v FC Rostov - UEFA Champions League
Mats Hummels hatte beim Tritt gegen seinen Kopf Glück im Unglück © Getty Images

München - Mats Hummels kassiert beim Champions-League-Start gegen Rostov einen Tritt gegen den Kopf und geht blutend zu Boden. Der Rekordmeister vermeldet die Diagnose.

Der FC Bayern München hat nach der Kopfverletzung von Weltmeister Mats Hummels im Champions-League-Spiel gegen den FK Rostov (5:0) Entwarnung gegeben.

Beim Tritt von Rostow-Verteidiger Miha Mevlja, der Hummels mit dem Fuß im Gesicht traf, hat sich der Abwehrspieler des Rekordmeisters lediglich eine leichte Schädelprellung zugezogen.

Das ergab eine Kernspinuntersuchung unmittelbar nach dem Spiel an der Säbener Straße, wie die Bayern mitteilten.

Hummels selbst meldete sich am Mittwochvormittag mit einem Bild via Twitter und schrieb: "Paar kleine Dellen, aber im Großen und Ganzen heil geblieben."

Hummels hatte kurz vor der Halbzeit bei einem Kopfball nach einer Ecke einen Tritt gegen den Kopf abbekommen. Der Weltmeister sank zu Boden, hatte Blut im Mund und wurde zwei Minuten lang behandelt.

Danach spielte er noch bis zur Pause weiter und kam sogar für die zweite Halbzeit noch einmal aus der Kabine - in der 51. Minute musste Hummels dann aber doch ausgewechselt werden.

"Er hat einen Schlag abbekommen. Er hat sich nicht so wohl gefühlt. Ich wollte kein Risiko eingehen. Ich habe ihn ausgewechselt, um ihm eine Pause zu geben", erklärte Trainer Carlo Ancelotti.

Für Hummels kam Juan Bernat. Der Spanier glänzte danach als Vorlagengeber zum 4:0 durch Joshua Kimmich (60.) und als Torschütze (90.).

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