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BVB-Boss Watzke äußert sich vor dem Champions-League-Spiel bei Legia Warschau über den Gesundheitszustand von Marco Reus und seinen Zeitplan.

Seit Monaten muss der BVB auf Superstar Marco Reus verzichten. Der 27-Jährige befindet sich nach einer Adduktorenverletzung immer noch im Aufbau.

Vor dem Champions-League-Auftakt von Borussia Dortmund bei Legia Warschau (Mi., ab 20.15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) hat sich Hans-Joachim Watzke nun zum Stand beim Nationalspieler und dessen Comeback geäußert.

Auf die Frage, ob der Nationalspieler noch wie von Vereinsseite angekündigt im September auf den Platz zurückkehrt, antwortete der Dortmunder Geschäftsführer vor dem Abflug nach Warschau ausweichend: "Weiß ich nicht, wir haben ja noch ein paar Tage. Mal schauen, ich bin kein Arzt."

Watzke wollte aber auch nicht ausschließen, dass Reus zeitnah wieder einsteigt: "Verzögerungen haben wir ja insofern schon ein bisschen. Wir haben heute den 13. und der September hat 30 Tage. Wir haben also noch 17 Tage Zeit."

Situation mit Leipzig vergleichbar

Das 0:1 in der Bundesliga gegen RB Leipzig hängt den Borussen unterdessen immer noch nach. Watzke erwartet in Warschau eine ähnliche Situation:

"Es sind nur sechs Champions-League-Spiele, daher solltest du dir wenig Ausrutscher erlauben. Die Warschauer sind glücklich, dass sie mal wieder in der Champions League sind. Die werden da natürlich mit der gleichen Euphorie reingehen und das Publikum wird die genauso leidenschaftlich anfeuern, wie das in Leipzig auch der Fall war. Darauf müssen wir uns darauf einstellen."

Weigl: "Es gibt keine Favoriten"

Vor seiner Premiere in der Königsklasse weist BVB-Youngstar Julian Weigl die Favoritenrolle von sich:

"In solch internationalen Spielen gibt es keine Favoriten. Jeder hat sich dort zu recht qualifiziert und hat das Recht in dem großen Cup mitzuspielen. Für uns ist es einfach wichtig, dass wir unser Spiel wieder durchziehen und dort möglichst drei Punkte holen."

Aus der Niederlage in Leipzig hat der 21-Jährige seine Lehren gezogen: "Uns sind zu viele Fehler unterlaufen, wir haben Stockfehler drin gehabt. Viele Abspielfehler - auch von mir. Da müssen wir uns auf jeden Fall straffen."

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