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Der SPORT1-Experte sieht die Amtszeit des Bayern-Trainers im Fantalk kritisch und meint, unter Guardiola hätte es nicht so viele Probleme gegeben.

Stefan Schnoor hat Kritik an Carlo Ancelotti geübt und gefordert, dass der FC Bayern mehr aus seinem Potenzial herausholen müsse.

"Was die Bayern bisher in den Spielen gegen Schalke, Ingolstadt und den HSV geleistet haben, war nicht überzeugend. Zu Guardiolas Zeiten wäre das nicht passiert. Er hätte früher eingegriffen und umgestellt, damit klare Verhältnisse herrschen", sagte der SPORT1-Experte im Rahmen des Fantalk aus Essen.

Ancelotti habe ihn bislang nicht überzeugen können.

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"Jeder erzählt, Ancelotti ist so toll. Natürlich ist er ein anderer Typ als Guardiola, auch weil er mehr redet. Alle Medien schwärmen von ihm. Aber warum? Weil er Interviews gibt. Das hat Guardiola nicht gemacht und das ist der einzige Unterschied", meinte der Ex-Profi. Fußballerisch habe Bayern noch nicht das gezeigt, zu was die Münchner im Stande sind.

Auch wegen der bisherigen Leistungen werde der Titelkampf in diesem Jahr spannend. "Bayern kann sich nicht viele Verletzungen erlauben. Von der Breite her ist der BVB-Kader mit Bayern auf Augenhöhe", sagte Schnoor.

Bislang hat Ancelotti jedes Pflichtspiel gewonnen, seit er Trainer des Deutschen Meisters ist.

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