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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin bei einer Veranstaltung in München
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin bei einer Veranstaltung in München © Getty Images

Das Finale der Champions League außerhalb Europas? Der Vorschlag von UEFA-Boss Aleksander Ceferin sorgte für Empörung. Jetzt rudert er leicht zurück.

Die UEFA hat noch keine konkreten Pläne für ein mögliches Finale der Champions League außerhalb von Europa.

"Ich habe nur gesagt, dass alles möglich ist, aber wir haben intern noch nicht darüber gesprochen. Es ist deshalb noch viel zu früh, etwas dazu zu sagen", sagte Präsident Aleksander Ceferin in München.

Der UEFA-Boss hatte zuletzt selbst laut darüber nachgedacht, das Endspiel der Königsklasse auch mal auf einem anderen Kontinent austragen zu lassen, zum Beispiel in den USA.

Karl-Heinz Rummenigge, Chef der mächtigen Klubvereinigung ECA, sagte dazu: "Das wird nicht so bald kommen, wenn überhaupt." Allerdings gab er zu bedenken, dass sich die Welt verändert habe und "kleiner geworden" sei.

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, hatte Ceferins Idee zuletzt brüsk zurückgewiesen. "Dass wir in die USA oder nach Asien gehen, um Freundschaftsspiele zu spielen, ist okay. Aber schlagen sie mal einem Amerikaner vor, dass man den Super Bowl in Frankfurt austrägt", sagte er.

Ceferin solle "erst mal zusehen, dass er sich in die Akten einliest. Nach einer Woche kommen da solche Vorschläge. Da werde ich verrückt!"

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