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Sporting Clube de Portugal v Borussia Dortmund - UEFA Champions League
Roman Bürki war vom mangelnden Fairplay von Sporting enttäuscht © Getty Images

In der Schlussphase kochen in Lissabon die Emotionen hoch. Dortmunds Keeper Roman Bürki ärgert sich über das unfaire Spiel der Portugiesen. Michael Zorc zürnt.

Hitzige Diskussionen haben die Schlussphase bei Borussia Dortmunds knappem 2:1-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon bestimmt.

Bereits auf dem Platz hatte sich BVB-Torhüter Roman Bürki Sporting-Stürmer Bas Dost zur Brust genommen, weil die Portugiesen nach einer Verletzungsunterbrechung den Ball nicht im Sinne des Fairplays zurückgespielt hatten.

Bürki: "So etwas noch nie erlebt"

"Es ist schade, dass, wenn ich den Ball rausspiele und unser Spieler Sokratis noch am Boden liegt, Sporting einfach weiterspielt. So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte Bürki anschließend bei Sky.

Auch Sportdirektor Michael Zorc zürnte: "Das war eine Unsportlichkeit, wie ich sie in 30 Jahren Fußball noch nicht erlebt habe. Das war eine einzige Sauerei. Die haben zwei Mal den Ball nicht zurückgespielt, obwohl wir verletzt am Boden lagen. Das war kein Fairplay."

Dost, der an der Situation nicht direkt beteiligt war, konnte den Unmut des Schweizers verstehen. "Normalerweise spielt man den Ball zurück, ich weiß auch nicht, warum das so gelaufen ist", erklärte der Ex-Wolfsburger.

Tuchel von Schiedsrichter enttäuscht

Für BVB-Trainer Thomas Tuchel war es hingegen nicht so tragisch, dass die Dortmunder den Ball nicht zurückbekamen.

"Ich habe es eigentlich auch nicht erwartet", sagte Tuchel. "Wenn man für den eigenen Spieler den Ball herausspielt, dann können die anderen auch weiterspielen. Aber ich hätte vom Schiedsrichter erwartet, wenn ein Abwehrspieler da liegt und kurze Zeit braucht, dass er kurz checkt, ob da etwas ist und nicht die Einwürfe durchwinkt."

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