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Liverpool v Borussia Dortmund - UEFA Europa League Quarter Final: Second Leg
Thomas Tuchel verbannte Pierre-Emerick Aubameyang auf die Tribüne © Getty Images

Der BVB-Trainer erklärt nach dem Spiel gegen Sporting Lissabon die Suspendierung seines Top-Stürmers Pierre-Emerick Aubameyang und verrät, wie es nun weitergeht.

Die Gründe für die Suspendierung von Borussia Dortmunds Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang liegen weiter im Dunkeln.

"Es war kein Warnschuss. Es war keine Maßnahme, von der wir uns etwas erhoffen, sondern eine Maßnahme, die notwendig war und mit diesem Spiel beendet ist", sagte Trainer Thomas Tuchel nach dem 1:0 (1:0) gegen Sporting Lissabon in der Champions League.

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Beim Hamburger SV am Samstag wird Aubameyang somit wieder dabei sein.

Tuchel erklärte zumindest, warum ihn auch die Wichtigkeit des Spiels nicht davon abgehalten hat, Aubameyang aus dem Kader zu streichen. "Manche Dinge müssen losgelöst vom Zeitpunkt betrachtet werden. Entweder es gibt eine Konsequenz oder keine", sagte er: "Wenn konsequent, dann auch konsequent konsequent. Es ist uns sehr, sehr schwer gefallen, er ist unser Stürmer Nummer eins, er hätte gespielt. Es fällt schwer, auf seine Qualität zu verzichten."

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Aubameyang selbst sagte nichts. Er hatte das Spiel, in dem sein Ersatz Adrian Ramos den BVB vorzeitig ins Achtelfinale köpfte (12.), mit Mantel und Hut auf der Tribüne verfolgt. Er verließ das Stadion kurz vor dem Abpfiff und fuhr in seinem Sportwagen davon.

Welches Vergehen nun schlimm genug war, um für die BVB-Oberen unaussprechlich zu sein, aber zugleich harmlos genug, um Aubameyang sofort wieder ins Training zu lassen, blieb unklar. Die offizielle Sprachregelung lautet "interne Gründe".

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