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Neben dem Mannschaftsbus der BVB explodierten im April drei Sprengsätze
Die Bomben hatten die BVB-Mannschaft als Ziel, die in ihrem Mannschaftsbus saß © Getty Images

Nächste Entwicklung im Fall um den Anschlag auf Borussia Dortmund: Der zuständige Richter erlässt den Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter.

Gegen den mutmaßlichen Täter des Anschlags auf die Mannschaft von Borussia Dortmund ist am Freitagabend Haftbefehl durch den Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs auf Antrag der Bundesanwaltschaft erlassen worden.

Der Beschuldigte Sergej W. ist lauf der offiziellen Presseerklärung "dringend verdächtig, am 11. April 2017 den Anschlag verübt zu haben".

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W. wurde am Nachmittag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat.

Der 28-Jährige wollte nach Angaben der Bundesanwaltschaft mit drei Bomben und dem Tod möglichst vieler Spieler die BVB-Aktie zum Absturz bringen und dadurch abkassieren. Ein islamistischer oder rechtsextremer Hintergrund der Tat wäre damit ausgeschlossen. 

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