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Roman Bürki
Die Mannschaft steht laut Roman Bürki unter Schock © Getty Images

Der Dortmunder Torhüter Roman Bürki beschreibt die Szenen im BVB-Bus unmittelbar nach der Explosion. Auch Lukasz Piszczek berichtet von den Vorkommnissen.

Nach den Explosionen am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat Torhüter Roman Bürki von den dramatischen Augenblicken im Innern des Fahrzeugs berichtet.

"Der Bus bog auf die Hauptstraße ein, als es einen Riesenknall gab - eine regelrechte Explosion", sagte der Schweizer der Boulevardzeitung Blick

"Nach dem Knall haben wir uns alle im Bus geduckt, wer konnte, hat sich auf den Boden gelegt", sagte der 26-Jährige: "Wir wussten nicht, ob noch mehr passiert."

Bürki habe in der hintersten Reihe gleich neben Marc Bartra gesessen, "der von Splittern der zerborstenen Rückscheibe getroffen wurde".

Bartra wurde nach notärztlicher Versorgung ins Krankenhaus gebracht und noch am Abend operiert.

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Auch Dortmunds Verteidiger Lukasz Piszczek schilderte den Moment der Explosion.

"Als wir neben den Autos fuhren, ist am Zaun eine Bombe hochgegangen. Bartra hat Schnittwunden am Arm. Er ist im Krankenhaus", sagte der BVB-Verteidiger dem polnischen Journalisten Tomasz Włodarczyk vom Przegląd Sportowy.

Gegen 19 Uhr sind drei Sprengsätze explodiert, als der BVB-Bus vorbeifuhr. Die Partie gegen den AS Monaco wurde anschließend abgesagt und auf Mittwoch, 18.45 Uhr verlegt. Alle Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

"Das ganze Team ist in Schockstarre. Es wird nicht einfach. Wir müssen morgen spielen, du kriegst da ja nicht aus dem Kopf raus. Hoffentlich wird es gelingen einigermaßen wettbewerbsfähig auf dem Platz zu stehen", sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. 

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