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Real Madrid CF v FC Bayern Muenchen - UEFA Champions League Quarter Final: Second Leg
Luka Modric moniert die Fehlentscheidungen gegen Real beim Duell mit Bayern © Getty Images

Der FC Bayern machte nach dem Aus in Madrid vor allem Schiedsrichter Kassai als Schuldigen aus. Luka Modric hält diese Sichtweise für einseitig und unfair.

Beim FC Bayern herrschte nach dem bitteren Aus in der Champions League gegen Real Madrid weitgehend Einigkeit: Schiedsrichter Viktor Kassai habe großen Anteil an der Niederlage in Spanien gehabt. 

Reals Mittelfeld-Star Luka Modric kann sich mit dieser Sichtweise nicht anfreunden. "Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, dass jede Entscheidung zu unseren Gunsten viel Aufmerksamkeit bekommt. Und wenn es gegen uns geht, fällt es niemandem auf", sagte der Kroate im Interview mit Sportske novosti

"Haben Neuer glänzen lassen"

Er bedaure, dass es so viel Wirbel um den 4:2-Sieg der Madrilenen im Rückspiel gegeben habe, weil sicher sei, dass Real "in den beiden Spielen das bessere Team gewesen ist, mehr Chancen kreiert hat und Manuel Neuer ein weiters Mal großartig hat aussehen lassen."

Und das, obwohl es auch gegen Real einige Fehlentscheidungen gegeben habe. 

Auch Real benachteiligt?

"Bayern hat in München einen Elfmeter gekriegt, der niemals einer war, Sergio Ramos' Eigentor fiel nach einer Abseitsstellung und Arturo Vidal hätte seine zweite Gelbe Karte in der 47. Minute bekommen sollen", sagte Modric. 

Unter anderem Bayerns Vorstands-Vorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte nach dem Rückspiel davon gesprochen, "beschissen" worden zu sein. Einig sind sich der FCB-Boss und der Real-Profi aber zumindest in einem Punkt: Beide sprachen sich für die Einführung eines Video-Schiedsrichters aus. 

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