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Auch Marc Bartra brachte Thomas Tuchel und Borussia Dortmund in Monaco kein Glück © imago

Monaco - Der beim Bus-Anschlag verletzte Marc Bartra reist ins Fürstentum und motiviert die Kollegen in der Kabine. Aber der Psychotrick geht nach hinten los.

Thomas Tuchel hatte sich einen ganz besonderen Kniff ausgedacht. Beim Champions-League-Rückspiel in Monaco sollte Marc Bartra Dortmunds Glücksbringer werden. Jener Mann, der vor einer Woche, am Tag vor dem Hinspiel Opfer eines Bomben-Anschlags wurde. 

Der BVB hatte den Spanier extra mit einer Privatmaschine einfliegen lassen. Nur der Trainer wusste Bescheid, die Spieler ahnten von nichts - und waren dementsprechend positiv überrascht, als der verletzte Verteidiger plötzlich im Teamhotel aufschlug. 

Doch Coach Tuchel hatte noch andere Pläne mit seinem Glücksbringer. Er sollte dem Team kurz vor Anpfiff noch mal richtig einheizen. "Wenn er will, gehört die letzte Minute der Ansprache ihm", sagte Tuchel vor Beginn des Viertelfinals im ZDF

Und ob Bartra wollte. Der Bild verriet Marco Reus, was Bartra seinen Kollegen in der Kabine mit auf den Weg gab: "Er hat vor dem Spiel gesagt, dass nichts verloren ist. Er hat gesagt, dass er froh ist, dass er hier vor Ort bei uns ist." Und Keeper Roman Bürki ergänzte: "Ich habe mich riesig gefreut. Es war sehr emotional."

Das Problem an der Sache: Tuchels Psychotrick mit Bartra, er misslang. 

Die Dortmunder agierten in der ersten Minuten völlig indisponiert. Schon nach drei Minuten geriet der BVB in Rückstand und nach 17 Minuten führte Monaco sogar schon mit 2:0.

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