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Karim Benzema leitete Reals Tor beim 1:2 gegen Atletico ein © Getty Images

Real zieht trotz einer 1:2-Pleite bei Atletico ins Champions-League-Finale ein. Die Presse feiert die Einzelleistung von Karim Benzema vor dem Tor durch Isco.

Real Madrid steht nach dem Coup im Halbfinale gegen Atletico (4:2 nach Hin- und Rückspiel) zum zweiten Mal in Folge im Finale der Königsklasse.

Ein Tor kurz vor der Halbzeit reichte den Königlichen im Estadio Vicente Calderon, um dem Sturmlauf des Stadtrivalen zu trotzen.

Isco traf nach genialer Vorarbeit von Karim Benzema. Der Franzose ließ auf engstem Raum gleich drei Gegenspieler stehen und behielt an der Grundlinie sogar noch das Auge für seinen besser postierten Mitspieler. Nach dem parierten Schuss von Toni Kroos stocherte Isco die Kugel über die Linie. 

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Die spanische Presse feiert vor allem Benzema nach dessen Einzelleistung. Die Italiener freuen sich auf ein "Jahrtausend-Duell" in Cardiff.

SPORT1 fasst Pressestimmen zum Halbfinale zusammen.

Marca (Spanien): "Für Real geht's ab nach Cardiff! Iscos Tor nach einer Riesen-Einzelaktion von Benzema sorgt für Reals Finalteilnahme. Real will sich einen weiteren Henkelpott holen. Sie waren mal wieder grausam mit Atletico - ein tiefer Messerstich."

AS (Spanien): "Erst der Schrecken, dann Cardiff. Atletico am Rande des Wunders. Das wird in die Geschichte eingehen: Eine barbarische Einzelaktion von Benzema. Real wird zur schwarzen Bestie Atleticos." 

Sport (Spanien): "Real spielt mit dem Feuer, kommt aber trotzdem weiter. Kroos kämpfte bis zum Umfallen, er unterstützte seine Mannschaftskameraden bei Defensivaufgaben, wann immer er konnte. Das Calderon weint." 

Mundo Deportivo (Spanien): "Atletico war nahe am Wunder, doch Real wird im Finale stehen. Benzemas Einzelaktion kam aus der Wunderlampe."

Gazzetta dello Sport (Italien): "Juve vor einem Real-Duell. Jetzt geht es um den Kampf zwischen Ronaldo und Buffon um den Goldenen Ball."

Corriere dello Sport: "In Cardiff wird es zu einem Jahrtausend-Duell kommen. Reals Trainer Zidane misst sich mit seinem Ex-Klub Juve, bei dem er zum Star geworden ist. Beide Mannschaften verdienen das Finale, in dem es keinen Favoriten gibt".

Repubblica: "Juve steht vor einem Duell gegen einen außerordentlichen Gegner mit einem Trainer Zidane. Der Franzose ist zwar kein Stratege nach Guardiola-Modell, in 15 Monaten hat er seine Spieler jedoch überzeugen können, dass sie die Besten überhaupt sind und dass sie jede Mannschaft besiegen können".

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