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Toni Kroos glänzt gegen Atletico Madrid mit fantastischen Zahlen und führt Real ins Finale der Champions League. Er ist - wie so häufig - der Mann der Stunde.

Toni Kroos dürfte gegenwärtig der beste deutsche Nationalspieler sein.

Stets aufs Neue beweist er seine Klasse und Konstanz - zuletzt im Champions-League-Halbfinale gegen Atletico, wo er Real Madrid als Lenker und Stratege Richtung Finale dirigierte.

In Hin- und Rückspiel riss er die Partie an sich und brillierte mit Zahlen, die der Fabelwelt zu entspringen scheinen.

Pass- und Zweikampfquote sind nahezu makellos, Kroos gewinnt die wichtigen Duelle vor dem eigenen Strafraum, um blitzschnell ins Konterspiel umzuschalten. So war es besonders vor dem 3:0 im Hinspiel zu bewundern, als er den entscheidenen Ball eroberte und damit das folgende Tor von Cristiano Ronaldo erst möglich machte.

Kein Wunder also, dass sein Trainer ins Schwärmen geriet - nach einem Rückspiel, in dem Kroos das wichtige 1:2 sogar direkt vorbereitete. "Benzema, Isco und Kroos haben uns das Tor beschert", sagte Zinedine Zidane.

Die spanische Presse wurde derweil noch überschwänglicher. So schrieb die Marca: "Kroos erhörte die Gebete der Gläubigen von Real Madrid. Er stieg über das Chaos auf und bekämpfte Feuer mit Eis. Seine Gestiken waren die eines Dirigenten." Gemeint war jenes Chaos, das nach dem frühen 0:2-Rückstand entstanden war.

Und Kroos, der Herr der Fabelzahlen, darf sich nicht nur über unzählige Lobeshymnen freuen, sondern auch über einen eingefahrenen Rekord. Durch das Rückspiel löste der 27-Jährige Sami Khedira als deutschen Rekordpsieler von Real Madrid in der Champions League ab - mit nun 35 Einsätzen.

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