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Cristiano Ronaldo sorgt nach dem Confed-Cup-Spiel gegen Mexiko für einen Affront. Er schwänzt eine PK, anstatt die Spekulationen um seine Zukunft zu beenden.

Steueraffäre, angeblicher Abschied von Real Madrid: Um Cristiano Ronaldo herrscht derzeit eine Menge Wirbel. Zu seiner Situation möchte sich der Weltfußballer allerdings weiterhin nicht äußern.

Nach dem 2:2 (1:1) von Portugal beim Confederations Cup gegen Mexiko hat er dafür sogar gegen das FIFA-Protokoll verstoßen.

Ronaldo wurde nach der Auftaktpartie am Sonntag in Kasan zum "Man of the Match" ausgezeichnet, nahm anschließend aber nicht an der für ihn vorgesehenen Pressekonferenz teil.

Laut FIFA-Angaben wurde der 32-Jährige medizinisch behandelt. Auch als er später durch die Mixed Zone ging, wo die Profis Fragen der Journalisten beantworten, schwieg er. 

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Nur vor den Mikrofonen des Confed-Cup-Sponsors Budweiser, der den Fan-Award verleiht, hielt er kurz inne - und entging damit dem Vernehmen nach einer Sanktion der FIFA.

Ronaldo entgeht wohl Sanktion

"Ich danke denjenigen, die für mich gestimmt haben. Wir hätten gerne gewonnen, aber so ist der Fußball. Wir müssen jetzt nicht Alarm schlagen, sondern einfach das nächste Spiel gewinnen", sagte Ronaldo und zog von dannen.

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Kein Wort zu den gravierenden Steueranschuldigungen, kein Wort zu einem möglichen Abgang aus Madrid.

Vergangene Woche hatten mehrere Medien übereinstimmend berichtet, Ronaldo fühle sich im Zuge der Ermittlungen der spanischen Steuerbehörden gegen ihn nicht ausreichend von Real unterstützt und habe sich daher zu einem Wechsel entschlossen.

Ronaldo droht eine mindestens siebenjährige Haftstrafe, weil er über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland insgesamt 14,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben soll.

"Cristiano spürt keine Rückendeckung von Real. Er hat das Gefühl, dass ihn niemand aus dem Klub verteidigt", verriet der portugiesische Journalist und langjährige Ronaldo-Begleiter Nuno Luz. 

Bayern als möglicher Abnehmer?

Laut dem englischen Sky Sports soll Ronaldo mit einer Rückkehr zu seinem Ex-Klub Manchester United liebäugeln. Für die "Red Devils" spielte er schon von 2003 bis 2009. Interesse an dem Torjäger gibt es aber von mehreren europäischen Top-Klubs.

Die italienische Gazzetta dello Sport brachte am Sonntag sogar den FC Bayern ins Spiel. Trainer Carlo Ancelotti habe die Bosse des Rekordmeister darum gebeten, eine mögliche Ronaldo-Verpflichtung auszuloten.

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Eine Milliarde Euro (!) müsste ein Interessent gar aufbringen, um Ronaldo aus seinem bis 2021 geltenden Vertrag zu kaufen, so ist es in dem Arbeitspapier fixiert. Eine utopische Summe.

Nach Angaben der spanischen Marca soll Real aber bereit sein, ihren Torjäger für eine Summe von rund 200 Millionen Euro ziehen zu lassen. Auch Paris Saint-Germain wird als potentieller Abnehmer gehandelt.

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