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Vor dem Confed-Cup-Auftakt gegen Mexiko (LIVE auf SPORT1) geht Portugals Trainer Fragen zu Cristiano Ronaldo aus dem Weg. Nur im Steuerfall spricht er Klartext.

Steueraffäre, Real-Abschied: Vor dem FIFA Confederations Cup drehte sich bei Portugal eigentlich alles um Cristiano Ronaldo.

Dennoch wollte sich der Trainer des Europameisters, Fernando Santos, nicht zu dem Wirbel um seinen Superstar äußern.

"Alle persönlichen Dinge spielen hier keine Rolle. Das ist so mit den Spielern abgesprochen. Cristiano konzentriert sich voll auf das Turnier", sagte Santos auf einer Pressekonferenz vor dem Auftaktspiel gegen Mexiko (So., ab 17 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, im LIVESTREAM und im LIVETICKER).

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Ronaldo hatte am Freitag für einen Paukenschlag auf dem Transfermarkt gesorgt.

Portugiesische und spanische Medien berichteten, der Weltfußballer wolle Real Madrid in diesem Sommer verlassen. Grund dafür sei "mangelnde Unterstützung" der Königlichen im Zuge der Steuerermittlungen der Madrider Behörden gegen den 32-Jährigen.

"Lege meine Hand für Cristiano ins Feuer"

"Es tut mir leid, aber dazu werde ich nichts sagen. Es beeinflusst uns auch nicht", gab Santos zu verstehen.

Ronaldo droht eine mindestens siebenjährige Haftstrafe, weil er zwischen 2011 und 2014 über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland insgesamt 14,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben soll.

"Ich kenne ihn viele Jahre, ich war sein letzter Coach, als er Portugal als 18-Jähriger verließ", stellte Nationaltrainer Santos klar: 

"Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet. Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu hundert Prozent."

Auch Torwart Rui Patricio betonte, Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert: "Er wird einen großartigen Confed Cup spielen und dem Team helfen."

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