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Roger Schmidt ist seit Sommer 2014 Trainer von Bayer Leverkusen

Bundesligist Bayer Leverkusen sieht die Aufgabe am Mittwoch beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg im DFB-Pokal als Durchgangsstation an.

"Wir wollen unbedingt weiterkommen. Es ist immer sehr reizvoll, im Pokal zu überwintern. Auch wenn es gegen einen Regionalligisten geht, wird das eine ganz knifflige Aufgabe", sagte Trainer Roger Schmidt am Montag auf der Pressekonferenz.

In der ersten Runde hatte Magdeburg den Bundesligisten FC Augsburg (1:0) ausgeschaltet.

Schmidt hat Respekt vor dem Amateur-Klub: "Magdeburg ist eine spielstarke und sehr disziplinierte Mannschaft, die definitiv im Offensivspiel über einige Waffen verfügt. Vor allem nach Standards kreieren sie viele Torchancen. So fiel auch der Siegtreffer gegen Augsburg."

Magdeburg-Trainer Jens Härtel ist im Übrigen ein alter Bekannter von Schmidt, beide haben gemeinsam den DFB-Trainerlehrgang 2011 absolviert.

Im personellen Bereich muss Schmidt improvisieren. Vor allem im defensiven Mittelfeld hat der Coach Personalsorgen. In Kapitän Simon Rolfes, Gonzalo Castro und Stefan Reinartz fehlen gleich drei nominelle Sechser.

Möglicherweise erhält Tin Jedvaj, der im Pokal auflaufen kann, nachdem er für die Bundesliga wegen der Roten Karte gegen Schalke für zwei Spiele gesperrt wurde, eine Bewährungschance auf der ungewohnten Position.

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