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Der VfL Osnabrück hat den Behörden bei den Untersuchungen nach dem abgebrochenen Pokalspiel gegen Zweitligist RB Leipzig die volle Unterstützung zugesichert.

"Das Werfen von Gegenständen sowie unsportliches Verhalten im Allgemeinen verurteilen wir auf das Schärfste und werden alles in unserer Macht stehende unternehmen, um zur völligen Aufklärung des Sachverhalts beizutragen", sagte VfL-Präsident Hermann Queckenstedt.

Die Polizei lobte derweil die Kooperation mit dem Drittligisten. "Mit dem VfL Osnabrück haben wir eine gute Zusammenarbeit. Im Hinblick auf die weiteren Spiele hoffen wir, dass die Zusammenarbeit so positiv weiterläuft", sagte eine Sprecherin bei SPORT1.

Schiedsrichter Martin Petersen war von einem aus dem Osnabrücker Fanblock geworfenen Feuerzeug am Kopf getroffen worden. Die Partie wurde daraufhin in der 71. Minute beim Stand von 1:0 für Osnabrück abgebrochen. Petersen erlitt dabei eine leichte Gehirnerschütterung.

"Neben der Analyse der gestrigen Vorkommnisse liegt uns die Entschuldigung bei Schiedsrichter Martin Petersen am Herzen. Bisher konnte ich noch nicht persönlich mit ihm sprechen, das ist mir allerdings ein dringendes Bedürfnis. Ich werde weiterhin versuchen, ihn telefonisch zu erreichen. Wir sind erleichtert, dass Herr Petersen offenbar keine nachhaltigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen davon getragen hat", sagte Queckenstedt.

Über die Spielwertung entscheidet nun das DFB-Sportgericht. Leipzig hat den Vorschlag gemacht, das Erstrundenspiel zu wiederholen und stößt damit in Osnabrück auf offene Ohren.

"Das Angebot von RB Leipzig, ein Wiederholungsspiel auszutragen und eine sportliche Entscheidung herbeizuführen, haben wir heute Morgen wohlwollend zur Kenntnis genommen", sagte VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend, der harte Strafen für den oder die Täter ankündigte: "Sobald die tatsächlich Verantwortlichen durch die Polizei ermittelt sind, werden wir sie im Rahmen unserer Möglichkeiten zur Rechenschaft ziehen."

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