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Nach Ralf Rangnick stellt auch der Rechtsanwalt von RB bei SPORT1 klar, dass das Skandalspiel in Osnabrück nicht am Grünen Tisch entschieden werden soll.

Der Rechtsanwalt von RB Leipzig hat nach dem Skandalspiel gegen den VfL Osnabrück den Wunsch der Sachsen nach einem Wiederholungsspiel noch einmal ausdrücklich bekräftigt.

"Ich habe den Auftrag, das Wiederholungsspiel gegen den VfL Osnabrück auszuhandeln. Wir meinen es verdammt ernst, wir wollen es sportlich lösen. Das entspricht auch der Mentalität und dem Charakter des Vereins", stellte Christoph Schickhardt bei SPORT1 klar.

Auch die Regularien des DFB schließen eine Neuansetzung der Partie nicht aus. "Die Statuten sehen eine grundsätzliche Möglichkeit vor, ein Spiel zu wiederholen", sagte Schickhardt.

Die Tat des Feuerzeug-Werfers verurteilte der Jurist mit harten Worten. "Die Situation war lebensgefährlich", unterstrich Schickardt.

Auch Christopher Schindler zeigte sich bestürzt über die Geschehnisse bei der Skandal-Partie zwischen Osnabrück und Leipzig.

"Es herrscht eine Mischung aus Fassungslosigkeit und auch ein Stück weit Unverständnis vor. Gerade wenn ein Underdog drauf und dran ist, einen Favoriten zu bezwingen, ist es besonders bitter, wenn ein "Fan" seiner eigenen Mannschaft womöglich schadet", sagte der Kapitän von 1860 München bei SPORT1.

Schiedsrichter Martin Petersen war während der Partie von einem Feuerzeug am Kopf getroffen worden, woraufhin das Spiel in der 71. Minute abgebrochen worden war. Eine Wiederholung gilt jedoch als unwahrscheinlich.

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