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FC Carl Zeiss Jena v Hamburger SV  - DFB Cup
Carl Zeiss Jena besiegte in der ersten Runde des DFB-Pokals den Hamburger SV. © Getty Images

Viertligist Carl Zeiss Jena peilt in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen Bundesligist VfB Stuttgart einen Nach-Wende-Zuschauerrekord an.

Durch den Aufbau von zwei Zusatztribüne im Ernst-Abbe-Sportfeld haben am 28. Oktober (20. 30 Uhr) bis zu 18.000 Fans Platz. Der bisherige Rekord liegt bei 17. 600 Zuschauern im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Schalke 04 am 27. Januar 2009 (1:4).

"Nun haben wir die Chance, auf die zahllosen Nachfragen für das seit Wochen ausverkaufte Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart wieder mit einem ansprechendem Kartenkontingent reagieren zu können", sagte Jenas Geschäftsführer Chris Förster, nachdem am Mittwoch der Aufbau einer zweiten Zusatztribüne bestätigt wurde. 14.600 Tickets hatten die Thüringer bereits verkauft, bevor die Auslosung überhaupt durchgeführt wurde.

Mobile Flutlichtanlage als Retter

Durch die Errichtung einer mobilen Flutlichtanlage konnte der Klub zudem einen drohenden Umzug für das Highlight gerade noch verhindern.

"Ohne Flutlicht hätten wir dieses Spiel nicht in Jena, nicht in unseren Wohnzimmer austragen können, und hätten in ein anderes Stadion, in eine andere Stadt ausweichen müssen", sagte Förster: "Wir haben alles darangesetzt, dass dies nicht geschieht und unsere Fans ihren FCC zu Hause erleben dürfen."

Der dreimalige DDR-Meister Jena hatte sich in der ersten Pokalrunde sensationell gegen Bundesligist Hamburger SV (3:2 n.V.) durchgesetzt. Seit zwei Jahren gibt es im Stadion des Traditionsklubs kein Flutlicht mehr, da die vier Masten aufgrund von angeblicher Instabilität abgesägt worden waren. In der Folge konnte sich noch nicht über die Errichtung einer neuer Flutlichtanlage geeinigt werden.

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