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Für Leverkusen ist das Pokal-Achtelfinale in Unterhaching die Rückkehr an den Ort des Grauens. Haching-Präsident Manfred Schwabl erinnert sich und schätzt die jetzigen Chancen ein.

Beim Spiel der SpVgg Unterhaching gegen Bayer Leverkusen im Achtelfinale des DFB-Pokals kommt es zur nächsten Auflage des ewig jungen Duells zwischen David und Goliath.

Für die Werkself ist es eine schmerzhafte Rückkehr an den Ort der verspielten Meisterschaft vor gut 15 Jahren, als Bayer im letzten Saisonspiel im Hachinger Sportpark 0:2 gegen den krassen Außenseiter verlor und der FC Bayern am Ende jubelte.

Manfred Schwabl, der jetzige Präsident des Regionalligisten, erinnert sich bei SPORT1 an die damalige Sensation. "Ich war damals auf dem Tennisplatz und habe es im Radio verfolgt. Ich habe nicht damit gerechnet, dass da etwas passieren kann. Als es dann aber 1:0 für Haching stand, hat man sich gedacht, dass da eine Sensation passieren kann."

Auch für das jetzige Spiel gegen Bayer sieht Schwabl die Münchner Vorstädter als krasse Außenseiter - und dennoch kann er sich einen erneuten Coup vorstellen. "Man könnte ja einen Zehner auf uns setzen", schmunzelt der frühere Mittelfeldspieler.

Eine Motivation durch die Bilder vom Mai 2000 kann sich Schwabl nur schwer vorstellen. "Unsere Mannschaft ist ja noch jung, die meisten sind da noch nicht mal zur Schule gegangen.

Angesprochen auf den FC Bayern hat Schwabl, der selbst eine Vergangenheit als FCB-Spieler hat, kein gutes Gefühl, was Trainer Pep Guardiola angeht. "Ich würde nicht darauf wetten, dass er bleibt. Ich habe das Gefühl, dass sich Guardiola noch einmal eine neue Herausforderung suchen will. Andererseits ist es schwer, diese Mannschaft mit ihrem derzeitigen Erfolg zu verlassen."

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