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Thomas Müller scheiterte mit seinem Elfmeter an Manuel Riemann
Thomas Müller scheiterte mit seinem Elfmeter an Manuel Riemann © Getty Images

Manuel Riemann bestätigt seinen Ruf als Bayern-Schreck und pariert den Elfmeter von Thomas Müller. Ein Bochumer Innenverteidiger wird mit seinem Kurzauftritt zum Unglücksraben.

Manuel Riemann ist im DFB-Pokal erneut zum Bayern-Schreck geworden.

Der Torhüter des VfL Bochum parierte in der 44. Minute den Elfmeter von Thomas Müller und hielt die Bochumer Hoffnungen auf das Weiterkommen nach dem Rückstand durch Robert Lewandowski damit am Leben.

Riemann hatte im Trikot von Wacker Burghausen am 6. August 2007 die Bayern schon fast zur Verzweiflung gebracht. Im damaligen Elfmeterschießen hielt Riemann die Strafstöße von Jose Ernesto Sosa und Martin Demichelis und verwandelte selbst. Bayern setzte sich zwar trotzdem durch, Riemann blieb aber im Gedächtnis - offenbar auch in Müllers.

Riemann hat in zwei Spielen gegen Bayern damit drei Elfmeter gehalten und einen verwandelt - keine schlechte Bilanz.

Ein Geheimnis hatte der Keeper nicht parat: "Ich weiß es nicht. Vielleicht kann ich gut spekulieren. Ich habe auch schon den ein oder anderen Elfmeter in der Liga gehalten", so Riemann bei Sky.

Vor dem Elfmeter geriet Jan Simunek zum Unglückraben. Der Tscheche war erst in der 29. Minute für den verletzten Timo Perthel eingewechselt worden. In 43. Minute brachte er Robben als letzter Mann im Strafraum zu Fall und kassierte die Rote Karte.

Simuneks Kurzauftritt dauerte damit gerade einmal 14 Minuten.

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