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Rainer Koch ist Interimspräsident des DFB
Rainer Koch spricht sich gegen die Reformpläne zahlreicher Bundesligisten aus © Getty Images

Rainer Koch lehnt die Reformpläne vieler Bundesligisten strikt ab. Der Interimspräsident des DFB signalisiert aber Gesprächsbereitschaft - wenn auch nur bei den Terminen.

DFB-Interimspräsident Dr. Rainer Koch hat sich gegen die von 16 Bundesligisten ausgearbeiteten Reformvorschläge für den DFB-Pokal ausgesprochen.

"Von der Amateurseite haben wir deutlich hinterlegt, dass wir uns nicht vorstellen können, dass in der ersten Hauptrunde die großen Zugpferde fehlen", sagte Koch bei Sky: "Die Endspiele der Landesverbände leben ja davon, dass der Sieger die Aussicht hat, gegen einen unserer Topklubs zu spielen."

Daneben signalisierte der 57-Jährige allerdings Gesprächsbereitschaft für die Zeit nach Auslaufen der bis 2019 terminierten Verträge zwischen dem Ligaverband DFL und dem DFB.

Zwar könne er sich "eine erste Runde ohne internationale Vereine" nicht vorstellen, aber zumindest hinsichtlich der "Terminierung der Spiele" könne man den international vertretenen Vereinen sicherlich entgegen kommen, so Koch.

Die Bundesligisten hatten sich in Gelsenkirchen getroffen und Vorschläge erarbeitet, um die Bundesliga vor allem gegenüber der englischen Premier League wettbewerbsfähig zu halten.

Neben einem neuen Verteilungsschlüssel für die TV-Gelder und einer Strukturreform beim DFB sind darin auch Änderungen im Modus des DFB-Pokals vorgesehen.

Die Klub-Vertreter hatten zwei Modelle ausgearbeitet, die vorsehen, dass die Europacup-Teilnehmer erst später in den Wettbewerb einsteigen.

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