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München - Thomas Müller ist als "Pokalheld" auf dem DFB-Pokal Walk of Fame verewigt worden. Im Interview erklärt der Bayern-Star, wieso er den Pokal mag.

Thomas Müller hat seit neuestem, nein, keinen Koffer, aber immerhin seine Füße immer in Berlin stehen. Okay, einen Abdruck seiner Füße, aber immerhin.

Der Stürmer des FC Bayern München ist auf dem DFB-Pokal Walk of Fame vor dem Berliner Olympiastadion verewigt.

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Der DFB-Pokal Walk of Fame wurde 2011 vom DFB und VW, dem offiziellen Partner des DFB-Pokals, ins Leben gerufen. Müller erhielt nun die Ehre, dort verewigt zu werden, weil er zum wertvollsten Spieler der abgelaufenen Pokalsaison gewählt wurde.

"Coole Geschichte"

39 Prozent der User stimmten für Müller, Zweiter der Online-Wahl wurde Max Wegner von Erzgebirge Aue vor Claudio Pizarro (Werder Bremen/beide je 21 Prozent).

"Dass ich gewählt worden bin, ist eine coole Geschichte", sagte Müller.

Vier Tore und drei Vorlagen hat Müller letzte Saison zum Pokalsieg der Bayern beigetragen. Überhaupt scheint der DFB-Pokal sein Lieblingswettbewerb zu sein. 36 Spiele hatte Müller vor der Partie des Titelverteidigers in der 1. Runde bei Carl-Zeiss Jena am Freitag (LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) absolviert, dabei gelangen ihm 23 Tore und 17 Vorlagen.

"Geht um die schönen Momente"

"Die Zahlen an sich bringen nehme ich gerne, aber sie bringen mich nicht weiter. Es geht ja darum die Momente, die schönen Momente zu erleben. Aber sicherlich haben da die Zahlen auch mitgeholfen", sagte Müller im Interview bei SPORT1.

(Das gesamte Interview mit dem Pokalhelden wird am Freitag im Rahmen der Sendung Volkswagen Pokalfieber ab 18.55 Uhr im TV auf SPORT1 ausgestrahlt.)

"Gefährliche Spiele"

Müller ist dem besonderen Reiz der Pokalspiele schon lange erlegen. Vor allem die Partien gegen kleinere Klubs faszinieren ihn. "Es sind gefährliche Spiele, weil man dort empfangen und gefeiert wird. Alle freuen sich, dass der FC Bayern da ist, es herrscht schon so ne Sonntagnachmittag-Volksfestatmosphäre.

Aber auch dem Platz wird einem nicht Tür und Tor geöffnet, sondern da wird um den Sieg gekämpft und da muss man schon aufpassen, dass man die zwei Stimmungen nicht miteinander vermischt.

Auf dem Platz müssen wir da schon knallhart sein, müssen unsere Leistung bringen."

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