vergrößernverkleinern
Bayers Co-Trainer Markus Krösche übernahm in Lotte das Coaching für den gesperrten Roger Schmidt
Bayers Co-Trainer Markus Krösche übernahm in Lotte das Coaching für den gesperrten Roger Schmidt © twitter.com/bayer04fussball

Beim Pokalspiel in Lotte startet Leverkusen eine Umfrage, was der anstelle Roger Schmidts coachende Markus Krösche tun soll. Die Antwortoptionen sind nicht eben vielfältig.

Während des Sensations-K.o. in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten SF Lotte hat Bayer Leverkusen seine Fans um Rat für den Roger-Schmidt-Ersatz Markus Krösche gebeten.

Via Twitter startete Bayer 04 vor der Halbzeit die Umfrage: "Was soll Markus #Krösche mit unseren Jungs in der Kabine machen?"

Co-Trainer Krösche musste das Coaching übernehmen, da Schmidt wegen seiner Beschimpfung des Hoffenheimer Trainers Julian Nagelsmann bei der Pleite gegen die TSG am Samstag für zwei Spiele gesperrt worden war.

Die Antwortmöglichkeiten waren allerdings nicht eben vielfältig. Fehler ansprechen, taktisch Nachjustieren oder gar Schimpfen war nicht auswählbar, immerhin 20 Prozent der Abstimmenden hätten gerne etwas anderes vorgeschlagen als Anfeuern, Loben oder Motivieren.

Mit  einem 1:0 im Rücken, das Kevin Volland in der 25. Minute erzielt hatte, ging es in die Halbzeit, und Leverkusen postete die Plattitüde: "Die Jungs geben alles." Daraus ergab sich die rhetorische Frage: "Krösche kann zufrieden sein oder?"

Allerdings kassierte Bayer nur drei Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleich - durch ein kurioses Eigentor von Roberto Hilbert.

Als Antwort auf das Voting kam prompt ein schadenfroher Hinweis, was Krösche seinen Jungs mal hätte sagen sollen: "Nie den Ball locker mit der Brust zum Torwart..."

Ob sich Schmidt, der das Spiel im Mannschaftsbus verfolgte, an der Umfrage beteiligte, ist nicht bekannt. Allerdings war ihm jeder Kontakt mit seinem Co-Trainer untersagt.

Auch in der Verlängerung verspielte die Werkself eine Führung - und musste sich schließlich mit 5:6 nach Elfmeterschießen geschlagen geben.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel