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FC St. Pauli v Hertha BSC - DFB Cup
Mitchell Weiser (r.) führte die Hertha mit einem Tor und einem Assist zum Sieg auf St. Pauli © Getty Images

Hamburg - Nach sechs Ligaspielen ohne Sieg ist für St. Pauli auch die Pokalsaison beendet. Der starke Weiser sorgt für Bundesliga-Überraschung Hertha früh für klare Verhältnisse.

Bundesliga-Überraschungsteam Hertha BSC hat sich auf dem Hamburger Kiez keine Blöße gegeben und seine Erfolgsstory auch im DFB-Pokal fortgeschrieben. Die Mannschaft von Trainer Pal Dardai zog bei Zweitliga-Schlusslicht FC St. Pauli durch ein 2:0 (1:0) ins Achtelfinale ein.

Mitchell Weiser brachte die Hertha mit einem trockenen Linksschuss in Führung (42.) und versetzte den immer aufmüpfiger werdenden Hanseaten kurz vor dem Halbzeitpfiff einen herben Dämpfer. Nach dem Wechsel traf Valentin Stocker nach exakter Flanke von Weiser zum 2:0 (54.). Es war vor allem die höhere Effizienz, die den Unterschied zugunsten der Gäste ausmachte. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Lienens Wutrede bleibt unbelohnt

St. Paulis Trainer-Routinier Ewald Lienen hatte mit einer Wutrede im Vorfeld der Partie für Aufsehen gesorgt und von seinem Team gefordert, endlich füreinander einzustehen und zu "kämpfen, bis der Arzt kommt". Die Hanseaten warfen sich von Beginn an mit großer Vehemenz in die Zweikämpfe.

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Herthas Erfolgscoach Dardai hatte einen leidenschaftlichen Gegner erwartet, aber mit dem Selbstvertrauen der jüngsten Erfolgsserie ganz klar ein Weiterkommen seines Teams eingefordert. "Wir wollen wieder ins Finale", hatte der Ungar vor der Reise nach Hamburg gesagt. (Ergebnisse und Spielplan)

Hertha ließ es aber zunächst ziemlich gemächlich angehen und wartete auf Fehler der nervösen Gastgeber im Aufbauspiel. Die erste Gelegenheit nach schnellem Umschaltspiel bot sich Stocker, dessen Versuch per Hacke aus fünf Metern Keeper Robin Himmelmann allerdings entschärfte (13.).

Hornschuh vergibt beste Chance für St. Pauli

Sobald die Berliner das Tempo anzogen, wackelte die Defensive der Kiezkicker um Debütant Brian Koglin, der den verletzten Lasse Sobiech ersetzte. Doch das Spiel des Bundesligisten war zeitweise zu statisch.

Lienen, der wild gestikulierend auf seine Mannschaft einwirkte, notierte die erste Chance des zweiten Durchgangs für sein Team. Ein Kopfball von Marc Hornschuh segelte knapp am Hertha-Tor vorbei (49.). Im Gegenzug zeigte dann Salomon Kalou seine Klasse, doch Himmelmann lenkte den Schuss des Ivorers noch an den Pfosten (50.).

Nach dem zweiten Treffer hatten die Berliner das Geschehen endgültig im Griff und konnten mit Blick auf das Bundesliga-Spitzenspiel bei der TSG Hoffenheim am Sonntag mit den Kräften haushalten.

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