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Wenn Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt um den Pokalsieg kämpfen, drücken zwei Klubs dem BVB die Daumen. Der Auftritt einer Sängerin sorgt für Wirbel.

Zum ersten Mal in der Geschichte des DFB-Pokals treffen im Finale Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt (ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) aufeinander.

Während Dortmund und Marco Reus einen Fluch beenden wollen, geht es für Frankfurt um das Europa-Ticket. Auch für zwei weitere Bundesliga-Klubs ist das Endspiel von großer Bedeutung.

SPORT1 zeigt Fakten rund um das DFB-Pokal-Finale:

Dortmund und Reus wollen Fluch brechen

Als einziges Team hat Dortmund drei DFB-Pokalfinals in Folge verloren – den Ausbau dieses Negativrekords will der BVB unbedingt verhindern.

Marco Reus zählt zweifelsohne zu den besten Fußballern Deutschlands – doch auf einen großen Titel wartet er bisher vergeblich. Neben drei Pokalniederlagen, verlor der Mittelfeldspieler einmal das Champions-League-Finale und wurde dreimal Vizemeister.

Für den neben Reus größten BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang könnte es das letzte Spiel für Dortmund sein. Seine Bilanz gegen Frankfurt ist exzellent: In neun Pflichtspielen war er an neun Treffern beteiligt (sieben Tore und zwei Assists).

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Frankfurter Minimalisten wollen nach Europa

Für die Eintracht wäre es der fünfte DFB-Pokal-Sieg. Zum letzten Mal durften die Frankfurter 1988 jubeln. Sollte Frankfurt triumphieren, qualifizieren sich die Hessen für die UEFA Europa League. 

Frankfurts größte Hoffnung liegt wohl auf dem Elfmeterschießen. Gleich dreimal setzte sich das Team von Trainer Niko Kovas auf dem Weg ins Endspiel per Elfmeterschießen durch. 

In regulärer Spielzeit erzielte Frankfurt dagegen gerade einmal fünf Tore – noch nie hat ein Finalist weniger Treffer erzielt.

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Hertha und Freiburg drücken BVB die Daumen

Wenn Dortmund im Finale auf Frankfurt trifft, werden auch die Anhänger zweier weiterer Bundesliga-Klubs gespannt nach Berlin blicken.

Denn für Hertha BSC und den SC Freiburg geht es um nicht weniger als die Europa League. 

Sollte Dortmund siegen, wäre Hertha direkt für die Europa League qualifiziert. Freiburg hätte bei einem BVB-Triumph die Chance, sich über die Qualifikation einen Platz im Wettbewerb zu erspielen.

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Schlagerkönigin Fischer tritt in der Halbzeit auf 

Die Eventisierung des Fußballs ist unaufhaltsam: Nach dem umstrittenen Auftritt von Pop-Sängerin Anastacia beim letzten Bundesliga-Spiel des FC Bayern, wird es auch beim Pokalfinale einen Show-Act in der Halbzeit geben. 

Schlagerkönigin Helene Fischer wird in der Halbzeitpause ein eigens für das Finale erstellte Medley aus zwei bekannten Hits singen - bisher fanden Showeinlagen nur vor dem Beginn der Spiele statt. 

Die zweite Halbzeit soll aber anders als zuletzt in München pünktlich anfangen. Fischer wird daher nicht auf den Rasen, sondern auf der Ehrentribüne des Olympiastadions singen.

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