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Bremen - Das Pokalspiel bei Werder Bremen wird für Julian Nagelsmann und die TSG zum gebrauchten Abend. Der Trainer wettert gegen die heimischen Fans und den Schiedsrichter.

Der mehr als glückliche Sieg von Werder Bremen war nicht das einzige, das Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann nach der Pokal-Partie im Magen lag.

Nach dem zweiten Zweitrunden-Aus im DFB-Pokal in Folge für die TSG und einem gebrauchten Abend in Bremen ließ der 30-Jährige seinem Frust freien Lauf: "Die nicht bessere Mannschaft hat gewonnen. Das hat glaube ich jeder gesehen. Wir sind total unverdient ausgeschieden."

Auf der Suche nach Gründen für die unglückliche Niederlage seiner Mannschaft monierte der Coach nicht nur die destruktive Leistung des Gegners sondern teilte auch einen Seitenhieb in Richtung Schiedsrichter aus:

"Werder hat sich so defensiv verhalten, wie wir es erwartet hatten und sich auf Standards verlassen. Dazu hat der Torwart einmal gut gehalten, die Latte hat mitgespielt - und der Schiedsrichter hat auch für Bremen gepfiffen. Dann kommt so etwas zustande."

Bereits während der Partie hatte es an der Seitenlinie mächtig Aufregung gegeben. Auf SPORT1-Nachfrage war auch das Verhalten der Werder-Fans der Grund dafür: "Hier beleidigen einen permanent 80 Leute von der Haupttribüne. Das ist gewöhnungsbedürftig - und dann regt man sich auf", wetterte Nagelsmann gegen Teile der heimischen Anhänger.

Insgesamt ein Abend zum Vergessen für Nagelsmann und die TSG Hoffenheim.

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