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Joachim Löw wurde 2010 zum Ehrenspielführer des SC Freiburg ernannt
Joachim Löw wurde 2010 zum Ehrenspielführer des SC Freiburg ernannt © Getty Images

Der Bundestrainer legt sich auf die Abwehr gegen Schottland fest. Für Gomez hat er viel Lob übrig. Die wichtigsten PK-Aussagen.

Mit bis zu zehn Weltmeistern in der Startelf wird die Nationalmannschaft in das erste Qualifikationsspiel zur EM 2016 bestreiten.

Der zuletzt verletzte Jerome Boateng wird gegen Schottland (ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SPORT1.fm) zurückkehren und soll nach der 2:4-Niederlage im Test gegen Argentinien (BERICHT: Ernüchterung statt WM-Euphorie) wieder für Stabiliät sorgen.

"Jerome hat ohne Probleme trainiert, er wird auf jeden Fall spielen", sagte Bundestrainer Joachim Löw bei der Pressekonferenz in der Sportschule Kaiserau.

Auf die verletzten Julian Draxler, Mats Hummels, Sami Khedira und Mesut Özil muss der Weltmeistercoach in Dortmund hingegen verzichten.

SPORT1 hat wichtige Aussagen aus der Pressekonferenz mit Trainer Joachim Löw und Andre Schürrle zum Nachlesen.

Joachim Löw...

... die Defensive: "Jerome Boateng wird spielen und ich gehe davon aus, dass Benny Höwedes in der Innenverteidigung beginnen wird. Wir dürfen gegen Schottland nicht die Nachlässigkeiten zeigen wie gegen Argentinien. Auf den Außenverteidigerpositionen haben wir nicht so viele Alternativen. Die Leute, die da gespielt haben, haben einige Sachen gut gemacht, müssen sich aber noch verbessern.

... auf SPORT1-Nachfrage zu Erik Durm: "Er ist ein Spieler, der wahnsinning wissbegierig ist. Er hat in der Offensive ein paar mutige Aktionen gehabt. Von ihm sind auch einige Chancen ausgegangen. In der Defensive war es nicht einfach für ihn. Gegen Angel di Maria, ein Mann auf Toplevel, war es sehr schwer. Er war ein paar Mal zu oft auf dem Boden. Man muss nicht immer jeden Ball auf Teufel komm' raus gewinnen. Manchmal hat ihm die Unterstützung aus dem Mittelfeld gefehlt. Beim Stellungsspiel muss er noch was lernen, aber er lernt schnell."

... auf SPORT1-Nachfrage zu Mario Gomez: "Ich erwarte mit Spielern die deutschen Nationalmannschaft einen fairen Umgang. Mario Gomez hat für uns schon viele Tore erzielt. Er braucht auch Spiele, dann ist er Weltklasse. Dann ist er einer der weltbesten Spieler auf seiner Position. Pfiffe bringen uns nicht weiter. Aber das Dortmunder Publikum ist meistens fair. Bei ihm ist es nicht entscheidend, ob er morgen spielt oder nicht. Es ist wichtig, dass er die Rückendeckung von uns allen spürt."

... über die Schotten: "Schottland hat nichts zu verlieren, es geht gegen den Weltmeister. Die Qualitäten der britischen Mannschaften sind bekannt. Sie legen immer hohes Engagement an den Tag. Aber die Mannschaft spielt nicht mehr so britisch, sie versucht jetzt auch mehr zu kombinieren. Wir haben auch registriert, dass die Mannschaft ein Jahr nicht mehr verloren hat und zwei mal gegen Kroatien gewonnen hat."

Andre Schürrle...

... über seine neue Rolle beim FC Chelsea: "Das Standing verändert sich natürlich enorm. Man ist selbstbewusster. Man hat das Gefühl, dass man selber Spiele entscheiden kann. Es ist schön, wenn die Bälle zu mir kommen, dann kann man auch was machen."

... über die Gruppe: "Ich glaube, es ist eine schwierige Gruppe. Die Schotten und Iren werden alles reinlegen. Auch gegen die Polen gab es immer schwere Spiele. Aber mit unseren Qualitäten ist der Gruppensieg natürlich unser Ziel."

... über mögliche Pfiffe gegen Mario Götze: "Man hofft, dass es keine Pfiffe gegen unsere Spieler geben wird. Da setzte ich auf das Dortmunder Publikum."

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