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Karl-Heinz Rummenigge ist Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München
Karl-Heinz Rummenigge ist Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München © getty

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und DFL-Chef Christian Seifert haben in der Terminfrage für die Fußball-WM 2022 in Katar vor einer vorschnellen Entscheidung gewarnt.

"Ich hätte Verständnis für eine WM im Winter, aber jede Veränderung des Datums würde nachhaltig für einen Schaden für die Bundesliga und alle anderen europäischen Ligen sorgen", sagte Rummenigge am Dienstag im "Camp Beckenbauer" in Kitzbühel.

Es gebe "einen Fußball-Kalender, den es gefühlt seit 100 Jahren gibt. Das alles würde wegen der WM nachhaltig gestoppt", sagte Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende von Rekordmeister Bayern München, er sei "ein Stück skeptisch, wie man die Lösung finden will".

Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), nahm den Weltverband FIFA in die Pflicht.

"Der erste, der dafür verantwortlich ist, dass es möglichst wenig Kollateralschäden gibt, das ist die FIFA", sagte er: "Ich würde jetzt gerne sehen, dass analysiert wird. Wie warm war es in Brasilien, wie warm 1994 in den USA?"

Die FIFA müsse Antworten darauf finden, "was in Katar möglich ist, und was nicht. Und ob ein Confed Cup im Jahr vor der WM nötig ist". Dass die "Ligen die Suppe auslöffeln, kann nicht im Interesse der FIFA sein", meinte Seifert: "Wir müssen aufpassen, dass wir nach wie vor die richtige Antwort auf die Frage finden: Was ist der Kern des Fußballs? Die Nationalmannschaften oder der Ligabetrieb?"

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