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Mario Götze steht gegen Schottland in der Startelf
Mario Götze steht gegen Schottland in der Startelf © getty

Keine Pfiffe gegen Mario Gomez, wenige Pfiffe gegen Mario Götze, keine Pfiffe gegen Manuel Neuer: Das Publikum in Dortmund hat den Wunsch von Bundestrainer Joachim Löw erfüllt und sich vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Schottland als fair erwiesen.

Die gesamte Mannschaft wurde beim Warmmachen und der Verkündung der Mannschaftsaufstellung gefeiert, leichte Unmutsbekundungen gegen Götze gingen im Jubel fast gänzlich unter.

Mario Gomez war zuletzt in mehreren Länderspielen hintereinander in Deutschland verschmäht worden. Götze seit seinem Wechsel von Borussia Dortmund zu Bayern München und der Ex-Schalker Neuer wurden bei Spielen gegen den BVB stets lautstark ausgepfiffen.

Das Dortmunder Urgestein Kevin Großkreutz, im Gegensatz zum 2:4 gegen Argentinien am vergangenen Mittwoch nicht in der Startelf, hatte vor dem Spiel mit einer Videobotschaft dazu aufgerufen, "zu zeigen, dass wir die besten Fans der Welt haben. Bei uns wird niemand ausgepfiffen."

Löw hatte am Samstag etwas beschwörend gesagt, er rechne nicht mit Pfiffen: "Dortmund steht für Unterstützung, wir haben dort gute Erfahrungen gemacht", sagte er.

Neuer und Götze standen am Sonntagabend in der Startelf, Gomez saß nach seiner schwachen Leistung gegen Argentinien am Mittwoch zunächst auf der Bank.

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