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Christoph Kramer spielte bislang achtmal für die A-Nationalmannschaft
Christoph Kramer spielte bislang achtmal für die A-Nationalmannschaft. © Getty Images

Christoph Kramers Berater Gerd vom Bruch hat bei SPORT1 erklärt, wie es zu der ungewöhnlichen "Schnick-Schnack-Schnuck"-Aktion des deutschen Nationalspielers mit dem schottischen Gegenspeieler James Morrison kam - und dies ausgerechnet in dem Moment, als der verletzte Marco Reus behandelt wurde.

"Wenn man richtig hinschaut, dann sieht man, dass Christoph, als Marco Reus am Boden liegt, erst mal zu ihm hingegangen ist, sich um Reus gekümmert hat und sofort dem Doc gewunken hat. Danach ging es lediglich um die Weiterführung des Spiels mit dem schottischen Kollegen", sagte vom Bruch.

Das Video mit der Szene wird im Internet von den Fans heiß diskutiert.

Christoph wollte den Ball von dem Schotten nach Weiterführung haben, damit er ihn dann nach vorne spielen kann. Der Schotte meinte aber, dass er den Ball spielen wollte, wenn dieser ein Mal aufkommt", erklärte vom Bruch weiter.

Kramer und Morrison wollten mit dem beliebten Kinderspiel eine Entscheidung herbei führen, wer nach der Spielunterbrechung Ballbesitz hat.

"Das hatte sich dann aber erledigt, weil das Spiel mit einem Freistoß weiter ging", führte vom Bruch weiter aus: "Wenn man den gesamten Verlauf der Szene gesehen hätte, dann würde es gar keine Missverständnisse geben."

Auch Kramer sprach gegenüber der "Bild" von einem "Missverständnis". Sein Gegenspieler habe Schnick-Schnack-Schnuck angedeutet, da habe er "dann mitgemacht".

Kramer wählte übrigens die Schere - der Schotte ebenfalls.

Der Schiedsrichter spielte allerdings nicht so recht mit: Beim Zweikampf zwischen Charlie Mulgrew und Reus machte er ein Foulspiel aus und ließ die Begegnung mit einem Freistoß für die DFB-Auswahl fortsetzen.

Die Begegnung endete 2:1 für Deutschland.

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