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Christoph Kramer absolvierte bisher fünf Länderspiele für Deutschland

Philipp Lahm, Manuel Neuer und Thomas Müller haben ihren Weltmeister-Kollegen Christoph Kramer nach dessen Blackout im WM-Finale gegen Argentinien (1:0) auf die Schippe genommen.

Im Aktuellen Sportstudio des "ZDF" erklärten die drei Stars von Bayern München ironisch, was Kramer sie in seiner Verwirrung gefragt habe.

"Ich bin froh, dass bis heute nicht alles ans Tageslicht gekommen ist. Eigentlich hat alles damit angefangen, dass er mir die Kapitänsbinde abreißen wollte", sagte WM-Kapitän Lahm.

"Das war schon krass. Mich hat er immer mit Gerd angesprochen", ergänzte Müller. "Irgendwann ist er zu mir gekommen: Ey, Manu, lass mich ins Tor", meinte Neuer.

Lahm erklärte abschließend: "Als er mit dem Schiri das Trikot tauschen wollte, das habe ich gedacht: So, jetzt reicht es!"

Dass Kramer dann ausgewechselt wurde, sei "schon richtig" gewesen, meinte Müller: "Wer weiß, was er sonst noch alles gemacht hätte, vielleicht hätte er dem Schiri noch die Unterhose ausgezogen."

Studiogast Kramer verfolgte die Ausführungen mit einem breiten Lächeln und reagierte lässig. "Was da jetzt ans Licht gekommen ist, dafür muss ich gerade stehen und mich entschuldigen", sagte der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach.

Der italienische Final-Schiedsrichter Nicola Rizzoli hatte kürzlich erzählt, Kramer habe ihn nach dem Zusammenprall mit Ezequiel Garay gefragt, "Schiri, ist das das Finale?' Ich dachte, er macht einen Witz, und sagte, er soll die Frage wiederholen. Da sagte er: 'Ich muss wissen, ob das wirklich das Finale ist.' Ich sagte verblüfft 'Ja', und er antwortete: 'Danke, das war wichtig, das zu wissen."

Kramer selbst kann sich an die Zeit zwischen dem Schlag in der 17. und der Auswechslung in der 32. Minute angeblich nicht erinnern. "Ich hatte noch immer die Hoffnung, dass ein paar Bilder zurückkommen würden, aber da kam nichts."

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