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Oliver Bierhoff (l.) ist seit 2004 DFB-Teammanager

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hat eine Ausdehnung der Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Bundestrainer Joachim Löw über 2016 hinaus angedeutet.

"Er hat wie wir alle mit dem DFB wirklich einen super Arbeitgeber. Der Job als Nationaltrainer in Deutschland ist auch schwer zu toppen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Jogi von einem Tag auf den anderen aufhört. Wir werden ihn also noch einige Zeit bei uns haben", sagte Bierhoff der "Bild am Sonntag" (Feiertagsausgabe).

Löws Vertrag beim DFB läuft bis zur EM 2016 in Frankreich. Über eine mögliche Fortsetzung seiner Arbeit darüber hinaus hat der Coach noch keine Angaben gemacht.

Nach dem WM-Triumph im Sommer in Brasilien hatte er jedoch betont, dass ihm die Arbeit mit der Nationalmannschaft nach wie vor sehr viel Spaß mache und er derzeit keinen Grund sehe, diese aufzugeben.

Bierhoff ergänzte nun, dass der jüngste Erfolg Löws Arbeit "einfacher, entspannter" mache.

Löw strebt nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft bei der EURO in zwei Jahren den nächsten Coup an. "Dies muss ganz klar unser Anspruch sein, auch wenn es keine Selbstverständlichkeit ist", sagte Bierhoff dazu.

Der frühere Angreifer, der Deutschland 1996 im Endspiel gegen Tschechien zum dritten und bislang letzten EM-Titel geschossen hatte, betonte aber: "Man wird noch mehr auf uns schauen und uns 'jagen'. Die Ansprüche werden höher. Und die Konkurrenz beim EM-Final-Turnier nicht geringer."

Neben Löw und Bierhoff selbst wird nach Meinung des Managers vor allem der neue Sportdirektor Hansi Flick eine prägende Rolle bei der Entwicklung des deutschen Fußballs spielen. "Er ist neben Jogi Löw der sportliche Kopf im DFB und treibende Kraft für die sportliche Zukunft des Verbandes", sagte Bierhoff über den ehemaligen Assistenten von Löw.

Hier gibt es alles zum DFB-Team

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