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Joachim Löw ist seit 2006 Bundestrainer

Bundestrainer Joachim Löw hat seine Weltmeister vor dem richtungweisenden EM-Qualifikationsspiel am Samstag in Warschau erneut vor den Gastgebern gewarnt.

"Ich habe das Flugzeug mit dem Gefühl betreten, dass uns ein heißes Spiel erwarten wird, in einem mit Sicherheit ausverkauften Stadion. Die Zuschauer werden nicht kommen, um den Weltmeister zu feiern. Polen wird keine Geschenke verteilen", sagte Löw am Freitagnachmittag nach der Ankunft in der polnischen Hauptstadt.

Der Coach gab zu, dass die vielen verletzungsbedingten Ausfälle um Kapitän Bastian Schweinsteiger und Spielmacher Mesut Özil seine Planungen "über den Haufen geworfen" haben.

"Unsere Situation war nicht ganz so einfach", ergänzte er mit Blick auf die Vorbereitung.

Immerhin kann der Bundestrainer auf die zuletzt angeschlagenen Andre Schürrle und Julian Draxler bauen.

"Andre Schürrle ist fit, seine muskulären Probleme sind behoben, er ist einsetzbar. Das Gleiche gilt für Draxler. Ich gehe davon aus, dass er im Vollbesitz seiner Kräfte sein wird", sagte Löw. Draxler war wegen einer Grippe verspätet zur Mannschaft gestoßen.

Polen sei wie Irland, auf das die DFB-Elf am Dienstag in Gelsenkirchen trifft, "ein Kandidat auf Platz eins oder zwei" in Gruppe D, meinte Löw: "Wir müssen uns eingestehen, dass Polen eine sehr gute Mannschaft hat, die hervorragenden Konterfußball spielt, angeführt von ihrem Protagonisten Robert Lewandowski. Das ist ein hartnäckiger, aufsässiger und technisch guter Gegner."

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