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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach lässt sich mit der "Blatter-Frage" Zeit

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach vermisst Philipp Lahm nach seinem Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft.

"Es tut uns weh, das gebe ich ganz offen zu. Er fehlt uns", sagte Niersbach im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Niersbach sagte aber auch: "Auf der anderen Seite muss man so eine Entscheidung auch respektieren und wir respektieren sie. Also: Bitte nicht jetzt jede Woche neu anfangen: 'Kommt er doch wieder zurück?' Das wird Philipp auch nicht gerecht."

Der DFB-Boss ahnte nichts von Lahms Rücktrittsgedanken: "Ich gebe gerne zu, dass ich total überrascht war an diesem Freitag nach dem WM-Finale, als er mich angerufen hat."

Niersbach erzählte: "Ich saß im Hotel Berlin beim Frühstück und sah auf dem Display Philipp Lahm. Ich dachte er hätte bei der Siegesfeier einen Koffer in Berlin vergessen."

Der 63-Jährige weiter: "Ich war perplex, habe dann aber gemerkt, wie klar er in dieser Entscheidung war. Ich habe gesagt: 'Du kannst doch mindestens noch bis zur EM 2016 spielen.' Aber er sagte: 'Ich hatte zehn wunderbare Jahre in der Nationalmannschaft gehabt'."

Niersbach hat auch Verständnis für die Entscheidung des Stars vom FC Bayern: "Man darf ja nicht unterschätzen: Philipp ist auch 30 - das sieht man ihm nicht an - aber er läuft seit zehn Jahren die Außenlinie rauf und runter."

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