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PHILIPP LAHM (30, Abwehr, Deutschland/FC Bayern): Holt wie Kroos mit den Bayern das Double und führt das DFB-Team beim Titelgewinn in Brasilien als Kapitän an. Beginnt im Mittelfeld, überzeugt aber vor allem im späteren Turnierverlauf als Rechtsverteidiger. Tritt anschließend aus der Nationalmannschaft zurück

Mit überschwänglichen Worten hat Weltverbandspräsident Joseph S. Blatter Deutschland als verdienten Weltmeister gewürdigt.

"Als Fußball-Fan sage ich: Deutschland hat verdient gewonnen. Als FIFA-Präsident sage ich: Das stimmt", betonte der 78-Jährige bei seinem Besuch in Berlin: "Bei der WM war die ganze Welt sechs Wochen im Fußball-Fieber - dank Deutschland!"

Deutschland habe den Titel "absolut verdient, weil es die einzige Mannschaft war, die immer offensiv gespielt hat. Vor allem die letzten Vier haben sonst sehr taktiert", äußerte der Schweizer weiter: "Und es hat niemand gegeben auf der ganzen Welt, nicht einen bösen Journalisten, der diesen Titel nicht als verdient bezeichnet hätte."

Für Blatter ist der vierte deutsche Titel nur der "krönende Abschluss einer Entwicklung, die mit dem Sommermärchen 2006 im eigenen Land begonnen hat", zudem bezeichnete der Walliser die 23 Weltmeister als hervorragende Botschafter ihres Landes: "Die attraktive und offensive Spielweise der Mannschaft steht symbolisch für ein weltoffenes, sympathisches Deutschland, dem die Menschen überall mit Anerkennung, Respekt und Zuneigung begegnen."

Die Übergabe des sogenannten Weltmeister-Badges, einem Emblem, das die DFB-Elf nun bis zum Finale der nächsten WM 2018 tragen darf, verband Blatter mit einer schmunzelnden Bitte: "Wenn Deutschland 2018 nochmal Weltmeister wird, müssen wir an dem Badge nicht so viel ändern. Dann wird es für uns billiger."

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