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Shkodran Mustafi (m.) ist seit dem 13. Juli 2014 Weltmeister

Für Nationalspieler Shkodran Mustafi hat der Gewinn des WM-Titels auch Schattenseiten.

"Ich bin 22, da macht man natürlich noch Fehler. Aber als Weltmeister darf man diese Fehler gar nicht mehr machen", sagte der Verteidiger vom spanischen Erstligisten FC Valencia in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" und meinte: "Der Titel macht mir Druck."

Bei der WM in Brasilien im vergangenen Sommer war der im nordhessischen Bebra aufgewachsene Sohn albanischer Eltern dreimal zum Einsatz gekommen, ehe er sich im Achtelfinale gegen Algerien (2: 1 n.V.) verletzte und nicht mehr spielen konnte.

Der Erfolg am Zuckerhut ist für Mustafi aber auch eine Art Ansporn. "Mir hilft es, dass ich diesen Titel durch meine Leistungen bestätigen muss. Ich gebe Gas", sagte er und verriet: "Für mich war das alles ein Traum, ich habe vieles noch gar nicht realisiert."

Mustafi ist in Valencia inzwischen Stammspieler beim Tabellendritten der Primera Division.

Der Innenverteidiger war im Sommer vom italienischen Serie-A-Klub Sampdoria Genua nach Spanien gewechselt. Allerdings hatte es auch Angebote aus der Bundesliga gegeben. "Wir haben uns alles angehört und alles durchgesprochen - und letztlich haben wir uns für Valencia entschieden", sagte Mustafi.

Angeblich waren die Bundesligisten Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart am 22-Jährigen interessiert.

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