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Eigentlich sollte das Spiel gegen Gibraltar in Bremen stattfinden

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) für den Entzug des EM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und Gibraltar (Freitag, 20.45 Uhr) scharf kritisiert und den Vorgang als "Akt der Arroganz und Überheblichkeit" getadelt.

"Natürlich will man uns und vor allem Werder Bremen auch ganz konkret schädigen. Das haben wir als sehr unfreundlichen Akt wahrgenommen", sagte Mäurer der "Frankfurter Rundschau".

Die Bremer Bürgerschaft hatte im Oktober ein umstrittenes Gesetz zur Übernahme von Kosten bei Polizeieinsätzen rund um Fußballspiele durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit den Stimmen der rot-grünen Regierungskoalition nach wochenlangen Diskussionen verabschiedet.

Bereits zuvor - als Mäurer und Co. ihre Pläne angekündigt hatten - verlegte der DFB das Länderspiel nach Nürnberg.

"Ich glaube", sagte Mäurer, "dass man in Frankfurt inzwischen auch nicht mehr ganz davon überzeugt ist, dass man damit das Richtige getan hat." Gleichzeitig verriet Mäurer, dass er nach der Verabschiedung des Gesetzes mit "zustimmenden Beiträgen aus der gesamten Republik geradezu überschüttet worden" sei.

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