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Erik Durm feierte am 1. Juni 2014 gegen Kamerun sein A-Länderspiel-Debüt

Erik Durm sieht trotz des Gewinns des WM-Titels mit Deutschland noch Steigerungsmöglichkeiten für sich:

"Es gibt ja noch weitere Stufen. Ich habe bei der WM nicht die wichtigste Rolle gespielt und stand nicht eine Minute auf dem Platz. Für einen jungen Spieler wie mich ist das auch okay, aber natürlich möchte ich mich steigern", sagte der Linksverteidiger im SPORT1-Interview.

Durm wurde von Bundestrainer Joachim Löw für den WM-Kader nominiert, ohne zuvor ein A-Länderspiel bestritten zu haben. Obwohl er nominell der einzige Linksverteidiger im deutschen Kader war, zog Löw Innenverteidiger Benedikt Höwedes vor. Durm kam bei der WM in Brasilien nicht zum Einsatz, war darüber aber nicht enttäuscht:

"Für mich war das eine Jahr so extrem, dass ich nur froh und stolz war, dabei zu sein. Jetzt muss ich zusehen, dass ich mich in der Nationalmannschaft etabliere."

Bei der kommenden EM in Frankreich möchte der BVB-Spieler ebenfalls im Kader stehen und seine Einsatzbilanz ausbauen.

"Wenn das klappt, möchte ich nach Möglichkeit natürlich auch den Titel holen."

Das anstehende Spiel gegen Gibraltar (ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SPORT1.fm) nimmt Durm ernst:

"Das ist ein EM-Qualifikationsspiel, in dem man sich zeigen kann. Ich habe noch nicht so viele Länderspiele machen dürfen, daher freue ich mich auf jedes einzelne, auch wenn es nur Gibraltar ist, das da auf dem Platz steht", sagte der 22-Jährige bei SPORT1.

Hier weiterlesen: "Es gibt noch weitere Stufen"

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