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Mario Gomez darf weiter auf ein Comeback in der deutschen Nationalmannschaft hoffen. Er könnte von taktischen Gedankenspielen von Joachim Löw profitieren.

Bundestrainer Joachim Löw (55) hat den derzeit nicht nominierten Stürmer Mario Gomez noch nicht abgeschrieben.

"Er ist immer noch in unserem Blickfeld, logisch", sagte Löw am Dienstag und versprach: "Wenn Mario seinen Rhythmus findet und regelmäßig spielt und trifft, ist er für uns natürlich auch ein Thema Richtung EM."

Dass der 29-Jährige bei seinem Comeback nach zweiwöchiger Verletzungspause zwei Treffer erzielte hat, "spricht für seine Qualität", so der Bundestrainer, der aber auch durchblicken ließ, dass Gomez wohl sein Spiel etwas umstellen müsste, um wirklich eine Zukunft zu haben: "Wichtig, dass er flexibel ist. Wir haben inzwischen etwas andere Spielertypen. Die Positionen müssen immer besetzt sein, egal mit welchen Typen wir spielen." Er glaube aber weiterhin an Gomez' "großen Qualitäten im Strafraum".

Gomez war rechtzeitig vor der WM 2014 fit geworden, von Löw wegen seines Rückstands aber nicht für das Turnier in Brasilien nominiert worden. Auch vor dem ersten Länderspiel des Jahres am Mittwoch (ab 20 Uhr LIVE im Sportradio SPORT1.fm) in Kaiserslautern gegen Australien hatte den Torjäger des AC Florenz wieder eine Verletzung zurückgeworfen.

Gomez hatte im ersten Spiel nach seiner Verletzung am Wochenende beide Tore für die Fiorentina zum 2:2 bei Udinese Calcio erzielt und dadurch auch die zuvor schon hohe Wertschätzung von Weltmeister Miroslav Klose bestätigt.

Im SPORT1-Interview sieht Klose Parallelen zu Gomez: "Wie bei mir ist es bei ihm, nur wenn er richtig fit und gesund ist, wird er Topleistungen bringen können. Dann sieht man die Stärken eines Stürmers."

Für die Nationalmannschaft sieht Klose seinen Stürmerkollegen alles andere als chancenlos: "Beim Mario ist das mit seinen Verletzungen sehr unglücklich gelaufen. Zuletzt hat er aber wieder gezeigt, was er kann, wenn er die richtige Fitness hat. Sobald das der Fall war bei Mario, hat er auch immer getroffen."

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