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Nach Oliver Bierhoff stärkt auch Bundestrainer Joachim Löw Mario Götze den Rücken. Die Kritik am FCB-Star sei "unsäglich". Er gehöre "zu den besten Fußballern der Welt".

Bundestrainer Joachim Löw hat "kein Verständnis" für die "teilweise unsachliche Diskussion und Kritik", der sich Nationalspieler Mario Götze von Bayern München derzeit ausgesetzt sieht.

"Vor Kurzem war Mario noch der beste Götze aller Zeiten, unser aller WM-Held - und jetzt ist alles schlecht. Das ist mir zu einfach", sagte Löw auf dfb.de.

Im Dienstagabend hatte auch DFB-Teammanager Oliver Bierhoff bei Sky am Rande des Halbfinalrückspiels der Champions League zwischen dem FC Bayern und dem FC Barcelona (3:2) die "unsägliche Kritik" an Götze angeprangert.

Der Bundestrainer sagte, es sei "nicht fair", Götze nur an seinem Tor im WM-Finale zu messen, eine solche Erwartung könne niemand erfüllen.

"Für mich steht fest", bekräftigte Löw: "Mario ist ein Ausnahmekönner, ein Spieler, der den Unterschied macht. Schon bei seinen ersten Auftritten im Kreis der Nationalmannschaft war zu sehen, dass er ein besonderer Fußballer ist. Und er hat diese Erwartungen erfüllt."

Götze sei kein Talent mehr, ergänzte Löw, aber eben auch erst 22 Jahre alt.

Im Nationalteam übernehme er dennoch Verantwortung, "er ist ein Vorbild im Training, arbeitet permanent individuell, will sich stets verbessern".

Götze habe "eine großartige Zukunft, beim FC Bayern - und ganz sicher auch in der Nationalmannschaft. Er gehört für mich ohne Zweifel zu den besten Fußballern der Welt".

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