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U17 Germany v U17 Spain - UEFA European Under-17 Championship
Constantin Frommann hat bei der U17-EM noch kein Gegentor aus dem Spiel heraus kassiert © Getty Images

Die DFB-Junioren schaffen bei der U17-EM in Bulgarien den Sprung ins Halbfinale. Das Team von Christian Wück bleibt im Elfmeterschießen cool. Ein Freiburger wird zum Held.

Die deutsche U17-Nationalmannschaft darf nach einem dramatischen Viertelfinale gegen Spanien weiter vom Titel bei der Fußball-EM in Bulgarien träumen.

Die Mannschaft von Trainer Christian Wück siegte am Freitag in Stara Zagora im Elfmeterschießen mit 4:2. Nach dem Ende der regulären Spielzeit hatte es 0:0 gestanden.

Im Halbfinale am Dienstag trifft die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf den Sieger der Partie Russland gegen England am Samstag (15.00 Uhr). Durch den Einzug in die Runde der letzten Vier sind die DFB-Junioren bereits für die WM in Chile (17. Oktober bis 8. November) qualifiziert.

"Ein großes Lob an die ganze Mannschaft", sagte DFB-Coach Wück: "Es war auch wichtig für uns, dass wir erneut keinen Treffer kassiert haben. Das gibt zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Spiele."

Dabei hatte die DFB-Elf, die in der Gruppenphase mit drei Siegen in drei Spielen überzeugt hatte und dabei ohne Gegentor geblieben war, in der ersten Halbzeit große Probleme mit den technisch versierten Spaniern.

Erst nach dem Seitenwechsel erarbeitete sich die deutsche Mannschaft ein leichtes Übergewicht und hatte durch Kapitän Felix Passlack, der in der kommenden Saison in den Profi-Kader von Borussia Dortmund aufrücken wird, die Chance zur Führung (61.).

Im Elfmeterschießen bewiesen die DFB-Junioren Nervenstärke und verwandelten alle vier Versuche. Zum Matchwinner wurde Torhüter Constantin Frommann (SC Freiburg), der zwei Versuche der Spanier parierte und Deutschland damit weiter vom ersten Titelgewinn seit dem Erfolg mit den heutigen Weltmeistern Mario Götze und Shkodran Mustafi bei der Heim-EM 2009 träumen lässt.

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