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German headcoach Joachim Loew and German
Joachim Löw rechnet sich gute Einsatzchancen aus © Getty Images

Normalerweise sitzt Joachim Löw auf der Trainerbank oder steht davor, aber am Sonntag muss der Bundestrainer zeigen, was er noch auf dem Platz drauf hat.

Beim von Sami Khedira organsisierten Benefizspiel (So., ab 16.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) zu Gunsten von drei Kinderheimen und einem Kinderhospiz im Stuttgarter Raum wird Löw als Spieler auflaufen.

Und der Bundestrainer hat großen Respekt vor dem Spiel im Stuttgarter Gazi-Stadion. "Ich weiß nicht, wie lange ich auf dem Großfeld durchhalte. Ich spiele sonst fast nur noch in der Halle“, sagte er am Freitag in Faro zu SPORT1 und ergänzte lächelnd: „Aber vielleicht erlöst mich Sami ja nach 45 Minuten."

Darauf angesprochen schmunzelte auch Khedira. "Die Frage ist ja, ob er überhaupt von Anfang an aufgestellt wird", meinte der Weltmeister.

Löw wird zusammen mit Khedira, Julian Draxler, Shkodran Mustafi und Antonio Rüdiger in einer Mannschaft stehen und die Rückennummer 9 tragen.

"Der Bundestrainer fordert sehr viel von uns“, sagte Khedira: „Also werden wir Spieler auch schauen, wie er sich bewegt."

Der frühere Stürmer Löw ist mit 83 Treffern immer noch der Rekordtorschütze des SC Freiburg, doch die weiten Wege auf dem großen Spielfeld seien nicht mehr so seine Sache, gab er zu.

Khedira glaubt dennoch, dass sein Trainer immer noch sehr fit sei. „Bei der WM hat man gesehen, wie gut in Schuss er ist. Er hat am Strand seine Intervallläufe gemacht, er wird also gut mithalten können."

Deshalb erhoffe er sich von seinem sonstigen Chef, "dass er das ein oder andere Tor schießen wird."

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