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Joachim Löw ist seit 2006 Bundestrainer
Joachim Löw ist seit 2006 Bundestrainer © Getty Images

Für den Bundestrainer zählt nur noch die aktuelle Leistung. Für Lukas Podolski könnte es deshalb eng werden. Von Mario Götze ist der 55-Jährige nach wie vor überzeugt.

Joachim Löw wird auf dem Weg zur EURO 2016 einige Weltmeister aussortieren. "Leicht ist das nicht. Aber es muss sein, im Sinne einer Weiterentwicklung und des Fortschritts", antwortete der Bundestrainer im Interview mit der Bild am Sonntag.

"Natürlich verspüre ich eine große Dankbarkeit den Spielern gegenüber, doch am Ende steht die Leistung über allem. Die ist entscheidend", erläuterte der 55-Jährige weiter.

Eng dürfte es in Zukunft vor allem für den kürzlich zu Galatasaray gewechselten Lukas Podolski werden. "Für Lukas ist es jetzt wichtig, dass er über längere Distanz Spielpraxis hat", stellte der 55-Jährige noch einmal klar: "Das nächste Jahr wird entscheidend für ihn."

Noch nicht ernsthaft bedroht ist offenbar der Platz des WM-Finaltorschützen Mario Götze. "Mario ist extrem professionell, auch was seine ganze Lebensweise betrifft", meinte Löw: "Ich bin mir sicher, dass er seinen Weg machen wird. Darin habe ich ihn auch noch mal bestärkt. Es gehört eben auch dazu, sich jetzt bei Bayern in so einer Situation durchzusetzen. Und das will er. Mario will weitere Titel holen."

Insgesamt werde der Umbruch aber moderat ausfallen, versicherte der Bundestrainer. "Einen großen Schnitt muss es nicht geben, unsere Spieler sind noch immer jung und hungrig. Aber natürlich rücken einige junge Spieler, die jetzt auch bei der U21 dabei sind, in den Blickpunkt", sagte er und nannte trotz des 0:5 der U21 im EM-Halbfinale gegen Portugal Emre Can, Kevin Volland oder die Torhüter Marc-Andre ter Stegen und Bernd Leno.

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